NR-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Kreis Neuwied
Pressemitteilung vom 23.10.2026
Region
Lkw-Unfall auf der A3 zwischen Urbach und Linkenbach sorgt für Verkehrschaos
Ein umgekippter Lkw mit Siloanhänger hat am Freitagmorgen (23. Oktober) auf der A3 in Richtung Frankfurt für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Obwohl der Lkw Gefahrgut transportierte, bestand keine unmittelbare Gefahr für Mensch und Umwelt. Die Bergungsarbeiten führten zu zeitweiligen Vollsperrungen und langen Staus.
SymbolbildUrbach/Linkenbach. Am Freitag (23. Oktober), gegen 6.36 Uhr, wurde die Autobahnpolizei Montabaur über einen umgekippten Lkw auf der A3 bei Kilometer 60,5 bei den Gemeinden Urbach und Linkenbach informiert. Der Lkw lag auf dem mittleren und rechten Fahrstreifen sowie dem Grünstreifen. Kurz später wurde mitgeteilt, dass der 30-jährige Fahrer
den LKW augenscheinlich unversehrt verlassen habe. Der Sattelzug aus dem Zulassungsbereich Recklinghausen war mit einer Gefahrguttafel versehen, doch der Fahrer erklärte, dass das Silo mit einem biologisch abbaubaren Ethersulfat gefüllt sei, das der Gefahrstoffklasse 0 zugeordnet ist. Es bestand keine Gefahr durch austretende Flüssigkeiten.

Der Unfall verursachte einen Gesamtschaden im unteren sechsstelligen Bereich, da sowohl der Sattelzug als auch die Fahrbahn beschädigt wurden. Während der Bergung war die Autobahn phasenweise komplett gesperrt, ansonsten wurde der Verkehr einspurig über den linken Fahrstreifen geleitet. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und Rückstaus.

Vor der Anschlussstelle Neuwied kam es zu chaotischen Zuständen, als zusätzliche Fahrbahnen zur Abfahrt geöffnet wurden. Zur Dokumentation des Fehlverhaltens wurde die Polizeihubschrauberstaffel eingesetzt. Neben der Autobahnpolizei Montabaur waren auch die Feuerwehr mit dem Gefahrstoffzug, die Autobahnmeisterei und der Abschleppdienst im Einsatz. (PM/Red)
Pressemitteilung vom 23.10.2026 www.nr-kurier.de