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Pressemitteilung vom 20.10.2026
Wirtschaft
Zukunftswerkstatt Westerwald: Zertifikatsübergabe des Sommersemesters in Müschenbach
Das Praxissemester der Zukunftswerkstatt Westerwald in Zusammenarbeit mit der Universität Siegen bietet Studierenden wertvolle Einblicke in die regionale Unternehmenslandschaft. Bei der Zertifikatsübergabe in Müschenbach wurden Erfolge und Herausforderungen des Projekts beleuchtet.
Erfolgreicher Abschluss des Praxissemesters. (Foto: Monikë Smakaj)Müschenbach. Die Wirtschaftsförderungen der drei "Wir Westerwälder"-Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis bieten seit 2025 gemeinsam mit der Universität Siegen ein Praxissemester an. Im Rahmen der "Zukunftswerkstatt Westerwald" untersuchen Studierende die Innovations- und Transformationsfähigkeit hiesiger Betriebe. Die teilnehmenden Unternehmen erhalten einen unvoreingenommenen Blick von außen, eine Experteneinschätzung und konkrete Handlungsempfehlungen.

Bei der Firma Zilonis in Müschenbach wurden zum Abschluss des Sommersemesters 2026 die Zertifikate feierlich übergeben. Klaus Lütkefedder, Landrat des Westerwaldkreises, betonte die Wichtigkeit der Verbindung von Theorie und Praxis, als er den angehenden Absolventen der Universität Siegen die Datenlage der regionalen Wirtschaft noch einmal vor Augen führte: In den drei "Wir Westerwälder"-Landkreisen gibt es über 22.000 Unternehmen, darunter etwa 40 Weltmarktführer.

Künstliche Intelligenz im Transformationsprozess
Musa Smakaj, einer der Geschäftsführer von Zilonis, unterstrich die Relevanz der Transformation durch Künstliche Intelligenz im Arbeitsalltag. Die Studierenden zeigten sich optimistisch und sahen in den Veränderungen große Chancen. Sie wünschten sich mehr Möglichkeiten, um nach dem Studium Berufserfahrung zu sammeln. Die Zukunftswerkstatt wurde als wertvoller Baustein dafür angesehen, der zudem Freude bereiten würde.

Studenten ermitteln Optimierungspotenzial
Während ihres Praxissemesters entwickelten die Studierenden Fragebögen, führten Datenerhebungen durch und leiteten daraus konkrete Handlungsempfehlungen ab. Diese Ergebnisse präsentierten sie den teilnehmenden Unternehmen und ergänzten sie durch Expertengespräche mit Robert Kebbekus, dem Leiter der Zukunftswerkstatt. Dabei ging es vor allem darum, die Innovations- und Transformationsfähigkeit der Betriebe zu bewerten und Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Praxissemester werden fortgeführt
Unter den Partnern des Sommersemesters waren Unternehmen wie die Westerwald-Brauerei, Scholl Apparatebau, ABUS, Alhäuser & König und HUF HAUS. Katharina Schlag, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (wfg), und Robert Kebbekus dankten allen Beteiligten für ihr Engagement. Für das kommende Wintersemester 2026/2027 werden noch weitere Partnerunternehmen gesucht. Interessierte können sich an Robert Kebbekus per E-mail an robert.kebbekus@uni-siegen.de oder die jeweiligen Wirtschaftsförderungen der drei Landkreise wenden. (PM/Red)
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