| NR-Kurier |
| Ihre Internetzeitung für den Kreis Neuwied |
|
| Nachricht vom 16.10.2026 |
|
| Rheinland-Pfalz |
| Alexander Schweitzer strebt schnellen Konsens bei Rentenreform an |
|
| Inmitten einer herausfordernden politischen Lage steht der neue Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer vor der Aufgabe, zügig einen Kompromiss zur Rentenreform zu finden. Trotz bestehender Differenzen innerhalb der Koalition zeigt sich Schweitzer optimistisch. |
|
Mainz. Der neue Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer hofft, die noch strittigen Fragen innerhalb der schwarz-roten Koalition bei der Rentenreform bald zu klären. "Da, wo wir noch in Diskussionen sind - da gibt es ja auch CDU-Ministerpräsidenten, die sich kritisch geäußert haben, auch sozialdemokratische Ministerpräsidentinnen, die sich kritisch geäußert haben - da werden wir jetzt bald einen Konsens finden", sagte der SPD-Politiker im SWR-Fernsehen.
Auf das besonders heikle Thema der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren ging Schweitzer in dem Interview nicht direkt ein. Er sagte lediglich, die "allermeisten Vorschläge" aus der Rentenkommission würden gemeinsam auch als gut empfunden. "Darum werden wir da auch zügig vorankommen."
Sein Verhältnis zu Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht Schweitzer trotz früherer Kritik an dessen Äußerungen als nicht belastet. "Das wird klappen, weil wir gemeinsam Verantwortung tragen, jetzt auch gemeinsam in der Bundesregierung. Und ich habe als ehemaliger Ministerpräsident mit Friedrich Merz oft zusammengearbeitet und auch sehr konstruktiv. Und ich glaube, das wird sehr gut funktionieren."
Über neuen Job beim Spaziergang mit Ehefrau entschieden
Schweitzer sagte, er musste sich seine Zusage für die neue Aufgabe "schon überlegen", allerdings habe er nur wenige Stunden für die Entscheidung gehabt. "Ich war zum Glück mit meiner Frau zusammen, gerade beim Spazierengehen, und dann hatten wir Gelegenheit, gemeinsam drüber nachzudenken und uns mit dieser Frage zu beschäftigen." Der frühere Regierungschef in Rheinland-Pfalz ist Nachfolger von Bärbel Bas, die von ihrem Kabinettsposten und dem SPD-Co-Parteivorsitz überraschend zurückgetreten war. (dpa/bearbeitet durch Red) |
|
| Nachricht vom 16.10.2026 |
www.nr-kurier.de |
|
|
|
|
|
|