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| Pressemitteilung vom 15.10.2026 |
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| Region |
| Neuwieder wünschen sich mehr Begegnungsorte, bessere Mobilität und mehr Grün |
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| In 14 Stadtteilwerkstätten haben Bürgerinnen und Bürger Ideen für die Zukunft Neuwieds gesammelt. Besonders häufig nannten sie mehr Orte für Begegnungen, gute Mobilitätsangebote ohne Auto und eine stärkere Begrünung des öffentlichen Raums. |
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Neuwied. Die Ergebnisse der Stadtteilwerkstätten fließen in die neue Stadtentwicklungsstrategie "NeuWie"" ein. Sie soll voraussichtlich Mitte 2027 vorliegen und Ziele sowie Schwerpunkte für die künftige Entwicklung Neuwieds festlegen.
Viele Teilnehmer wünschten sich unkomplizierte Möglichkeiten, sich zu treffen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Genannt wurden unter anderem Bürgerhäuser, lebendige Ortsmitten, Treffpunkte für Jugendliche und öffentliche Plätze, an denen sich Menschen aufhalten können, ohne etwas kaufen zu müssen. Die Orte sollten offen für alle sein und Gemeinschaft ermöglichen.
Auch die Mobilität abseits des Autos war ein zentrales Thema. Gewünscht wurden sichere und komfortable Wege für Fußgänger und Radfahrer sowie gute Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dabei wurde deutlich, dass nicht jedes Angebot in jedem Stadtteil vorhanden sein müsse, wenn andere Stadtteile und ihre Einrichtungen gut erreichbar seien.
In nahezu allen Stadtteilen sprachen sich die Teilnehmer außerdem für mehr Bäume, Grünflächen und attraktivere öffentliche Räume aus. Damit verbinden sie sowohl bessere Aufenthaltsmöglichkeiten als auch eine Anpassung an die Folgen des Klimawandels.
Stadtteile und Gesamtstadt im Blick
"Diese drei Themen zeigen, wie viel Potenzial in unseren Stadtteilen steckt", sagt Alessa Strubel, Projektverantwortliche für NeuWie. In den Gesprächen sei außerdem deutlich geworden, dass sich manche Bürger eine stärkere Berücksichtigung ihres Stadtteils bei der Entwicklung Neuwieds wünschen. Zugleich habe sich aber vor allem der Wunsch gezeigt, die Stadt insgesamt voranzubringen.
"Genau darin liegt eine große Chance für NeuWie: Wir wollen die Stadtteile mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen noch stärker in den Blick nehmen und ihre Entwicklung als wichtigen Bestandteil der gesamtstädtischen Strategie verstehen", erklärt Strubel.
Zusätzlich zu den Stadtteilwerkstätten wurden weitere Bevölkerungsgruppen angesprochen. Kinder und Jugendliche konnten ihre Perspektiven einbringen. Der Beirat für Migration und Integration veranstaltete zudem einen Workshop zur Frage, wie Neuwied für Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten und kulturellen Hintergründen lebenswert gestaltet werden kann. Dabei ging es um den Zugang zu öffentlichen Angeboten, alltägliche Hürden und Möglichkeiten für ein gutes Miteinander.
"Wir wollten bewusst auch Menschen erreichen, die sich sonst seltener an öffentlichen Diskussionen beteiligen", sagt Oberbürgermeister Jan Einig.
Die Stadt führt nun die Ergebnisse der verschiedenen Beteiligungsangebote zusammen und wertet sie aus. Dazu gehören neben den Stadtteilwerkstätten ein Auftaktforum, ein aufsuchendes Format auf dem Gartenmarkt, thematische Werkstätten und eine Online-Beteiligung. Die Beiträge sollen helfen, gemeinsame Schwerpunkte für die Entwicklung Neuwieds und seiner Stadtteile festzulegen. Nicht jeder Wunsch werde kurzfristig umgesetzt werden können, heißt es. Die Beteiligung solle aber dazu beitragen, die künftige Entwicklung an den Bedürfnissen der Menschen im Alltag auszurichten.
"Die Menschen wissen sehr genau, was ihren Stadtteil lebenswert macht und wo sie sich Veränderungen wünschen", betont Einig. "Jetzt geht es darum, die Ideen aufzugreifen und daraus gemeinsame Ziele für Neuwied zu entwickeln. Die Ergebnisse sind eine wichtige Grundlage für die Entscheidungen der kommenden Jahre." PM/Red |
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| Pressemitteilung vom 15.10.2026 |
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