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Pressemitteilung vom 14.10.2026
Region
Kreis Neuwied stärkt Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen
Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen sollen im Landkreis Neuwied künftig leichter passende Hilfsangebote finden. Dafür arbeiten der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes und die IVPNetworks GmbH zusammen. Die Kooperation soll Fachkräfte besser vernetzen und die Betreuung verbessern.
Symbolbild. (KI generiert)Neuwied. Der Landkreis Neuwied baut die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen aus. Dafür haben der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) des Gesundheitsamtes und die IVPNetworks GmbH (IVP) eine Zusammenarbeit vereinbart. Landrat Achim Hallerbach setzt dabei auf die Vorteile der Digitalisierung und auf Synergien durch Kooperationen im Gesundheitswesen.

Unterstützung durch ein vernetztes Angebot
Die IVP bietet gemeinsam mit gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen flexible und persönliche Unterstützungsprogramme für Menschen mit psychischen oder chronischen Erkrankungen an. Geschäftsführer Dr. Norbert Paas erklärte, das Unternehmen setze auf bedarfsgerechte Angebote, partnerschaftliche Netzwerke, koordinierte Abläufe, professionelles Management und Controlling sowie auf die Integration spezieller IT-Lösungen. Ziel seien eine bessere Versorgungsqualität, sinnvolle Innovationen und wirtschaftlich tragfähige Lösungen.

Die Kooperation soll die psychische Gesundheitsversorgung im Landkreis durch eine bessere Vernetzung von Fachkräften und Hilfsangeboten stärken. IVP unterstützt bereits seit Jahren Fachärzte, Therapeuten und weitere Behandler bei der Planung, Gründung und Umsetzung von Netzverbünden nach der KSVPsych-Richtlinie.

Dafür greift das Unternehmen auf ein deutschlandweites Netzwerk aus Ärzten, Therapeuten, spezialisierten Pflegediensten und weiteren Leistungserbringern zurück. Die Zusammenarbeit soll dazu beitragen, die Versorgung zu koordinieren und die Gesundheit der Betroffenen zu erhalten.

Zentrale Koordination und digitale Plattform
Das Angebot sieht eine enge Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, Fachärzten, Psychotherapeuten und weiteren Leistungserbringern vor. Eine zentrale Koordinationsstelle und eine digitale Plattform von IVP sollen die Beteiligten miteinander verbinden.

Auch der Sozialpsychiatrische Dienst nutzt das Netzwerk bei seiner Beratung. Auf diese Weise sollen Betroffene gezielt unterstützt und an geeignete Angebote vermittelt werden.

Für Menschen mit schwerem Behandlungsbedarf
Das sektorenübergreifende Betreuungsangebot richtet sich insbesondere an Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen. Laut Dr. Malte Albrecht, Referatsleiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes im Gesundheitsamt, können gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren teilnehmen, wenn bei ihnen ein komplexer psychiatrischer, psychosomatischer oder psychotherapeutischer Behandlungsbedarf besteht.

Für die Teilnehmer entstehen keine Kosten, da die Abrechnung direkt über die Krankenkasse erfolgt.

Angebot kann ab sofort genutzt werden
Landrat Achim Hallerbach sieht in der Kooperation einen weiteren Schritt zu einer wirksameren medizinischen Versorgung, auch bei psychischen Erkrankungen. Er hoffe, dass sich dadurch insbesondere die Servicequalität verbessere und der Alltag der Betroffenen zumindest etwas erleichtert werde.

Das Angebot steht ab sofort zur Verfügung. Interessierte können sich über ihren Hausarzt oder Facharzt informieren oder direkt an die Koordinationsstelle von IVP wenden, um eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Versorgung zu erhalten.(PM/bearbeitet durch Red)
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