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| Nachricht vom 11.10.2026 |
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| Region |
| Regionalmarkt Flammersfeld: Frische und Heimat lockten hunderte Besucher ans Bürgerhaus |
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| Wolle, die zu Garn wird, Käse vom Hof nebenan und Kuchen im Bürgerhaus: Rund 30 Aussteller haben am Samstag, 10. Oktober, beim Regionalmarkt in Flammersfeld gezeigt, was die Region hergibt. Erstmals führte eine Gruppe das alte Handwerk des Spinnens vor. Mehrere hundert Gäste kamen trotz kühler Temperaturen. |
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Flammersfeld. Es wurde gefachsimpelt, probiert und gehandelt: Beim Regionalmarkt in und rund um das Bürgerhaus begrüßten Dirk Fischer, Vorsitzender der Leistungsgemeinschaft, und sein Team am Samstag, 10. Oktober, rund 30 Aussteller. Der Markt ist seit Jahren ein fester Termin im Kalender von Anbietern und Besuchern.
Neu im Programm war eine Gruppe, die das alte Handwerk des Wollspinnens vorführte – ein Blickfang zwischen Hofläden und Handwerksständen.
Direktvermarktung im Trend
„Der Name des Marktes ist seit den Anfängen Programm – ein wichtiges Merkmal.“ Der Regionalmarkt soll den regionalen Produkten und Vereinen vorbehalten bleiben”, betont Fischer. Nach seinen Angaben wünschen sich immer mehr Menschen Produkte aus der Region. Auch die allgemeinen Preissteigerungen spielten dabei eine Rolle.
Beim Direktverkauf entfallen Zwischenhändler und lange Transportwege. Das spart Kosten und sichert die Frische. Für viele Anbieter ist der Markt deshalb eine gute Gelegenheit, Stammkunden zu pflegen und Neuheiten vorzustellen.
Vom Biohof bis zur Flüchtlingshilfe
Die heimische Landwirtschaft vertraten unter anderem der Biohof Seegers, der Heinrichshof und der Hof Kaltau. Dazu kamen ortsansässige Handwerker und Dienstleister, etwa das Blumenfachgeschäft „Jule blüht auf“ aus Weyerbusch.
Auch das gesellschaftliche Engagement hatte seinen Platz: Neben der ausrichtenden Leistungsgemeinschaft stellte sich unter anderem die Flüchtlingshilfe vor.
Mitmach-Zirkus und Landfrauen-Café
Trotz kühler Temperaturen nutzten mehrere hundert Gäste den trockenen Tag für einen Bummel und persönliche Gespräche. Die jüngsten Besucher freuten sich über den Mitmach-Zirkus „momentia“, den die Leistungsgemeinschaft engagiert hatte.
Mit Kaffee und hausgemachtem Kuchen sorgte das Landfrauen-Café, wie seit vielen Jahren, für das leibliche Wohl. Seit dem Umbau ist der Gastraum von außen barrierefrei zugänglich – und wurde schnell zum zentralen Treffpunkt des Tages. (kkö) |
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