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| Nachricht vom 10.10.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Horror-Katze im Netz sorgt für Aufregung - Polizei prüft Videos |
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| Manipulierte Videos und KI-generierte Bilder einer sogenannten Horror-Katze verbreiten Angst im Internet. Die Polizei in Hessen und Rheinland-Pfalz untersucht den Trend, betont jedoch, dass bisher keine realen Übergriffe bekannt sind. |
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Mainz. In Hessen beschäftigt ein gruseliger Internettrend die Polizei. "In den vergangenen Tagen wurde der Trend online an zahlreichen Schulen verbreitet", teilte die Polizei in Süd-, Mittel- und Westhessen mit. Vereinzelt kam es dort zu Vorkommnissen. In Rheinland-Pfalz hingegen seien bislang keine Fälle bekannt geworden, wie das Landeskriminalamt mitteilte. Das Phänomen sei jedoch bekannt.
In den sozialen Medien kursieren manipulierte Fotos und Videos einer Gestalt im Gruselkostüm, inspiriert von der harmlosen Figur "Cat in the Hat" aus einem Kinderbuch. Beiträge enthalten Sätze wie "Schlaft heute mit einem offenen Auge" und nennen teils konkrete Orte oder Personen als Warnung. "Inzwischen werden im Zusammenhang mit dem auftretenden Phänomen teilweise konkrete Orte, Schulen oder auch Namen von Kindern und Jugendlichen genannt", so die Polizei. Viele dieser Inhalte sind manipuliert oder KI-generiert.
Fälle werden strafrechtlich geprüft
Der hessischen Polizei sind aktuell keine Fälle bekannt, in denen reale Personen in Katzenkostümen Jugendlichen auflauern oder diese verfolgen. Es handelt sich um ein Online-Phänomen, dessen bekanntgewordene Fälle strafrechtlich geprüft werden. Strafbar wird es besonders dann, "wenn aus dem vermeintlichen 'Scherz' konkrete Bedrohungen, Beleidigungen, Nachstellungen, versuchte Körperverletzungen oder andere strafrechtlich relevante Handlungen werden", erklärte ein Sprecher.
Solche Internettrends sind nicht neu: Vor zehn Jahren sorgten Horror-Clowns für Schrecken. "Was online als Unterhaltung oder 'Prank' beginnt, kann schnell reale Angst auslösen und - je nach Ausgestaltung - auch strafrechtliche Folgen haben", warnte die hessische Polizei. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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| Nachricht vom 10.10.2026 |
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