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Nachricht vom 05.10.2026
Wirtschaft
GSG Neuwied setzt auf Grünflächen und Biodiversität
Die GSG Neuwied engagiert sich seit Jahrzehnten für mehr Grün in der Stadt. Mit einer beeindruckenden Fläche von über 227.000 Quadratmetern leistet die Wohnungsbaugesellschaft einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Lebensqualität. Doch nicht nur die Natur profitiert von den Initiativen.
Björn Müller, bei der GSG für die Außenflächen verantwortlich, vor blühenden Biodiversitätsflächen am Zeppelinhof. Foto: Michael Stoll/GSGNeuwied. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GSG Neuwied pflegt rund um ihre Gebäude und Kindergärten in der Deichstadt insgesamt 227.293 Quadratmeter Grünflächen, was etwa 32 Fußballfeldern entspricht. Diese Flächen bieten nicht nur Erholungsmöglichkeiten für die Bewohner, insbesondere Kinder, sondern sind auch ein wichtiger Lebensraum für Insekten und Vögel. Auf den Arealen der GSG stehen 995 ökologisch wertvolle Laubbäume wie Linden und Ahorn, die Schatten spenden und Frischluft liefern.

Einmal jährlich werden alle registrierten Bäume von Kontrolleuren der städtischen Servicebetriebe SBN überprüft. Dabei wird auf Gesundheit, Verkehrssicherheit und mögliche Beeinträchtigungen geachtet. Fachfirmen kümmern sich um die Pflege der Baumkronen oder beseitigen Sturmschäden, wie zuletzt in der Nacht zum 20. August. "Auch wir hatten Schäden, sind aber insgesamt mit einem blauen Auge davongekommen", berichtet Björn Müller, zuständig für das Grünflächenmanagement bei der GSG.

Für die Pflege der Rasenflächen, Hecken und Spielplätze sind hauptsächlich Kräfte der AWO Arbeit verantwortlich. Zehnmal im Jahr werden die Wiesen gemäht, wobei Mulchen und tiefwurzelnde Laubbäume dem Boden zugutekommen. Zusätzlich müssen die 37 Spielplätze wöchentlich gereinigt und der Sand durchgekämmt werden. Der TÜV überprüft einmal jährlich die Spielplätze und -geräte.

Alternative Bepflanzungen werden ebenfalls getestet. Am Schlosspark wurden Rosenbeete angelegt, während im Zeppelinhof Biodiversitätsflächen mit Wildkräutern und Blumen erblühen. Diese Flächen werden nur zweimal im Jahr gemäht, um natürliche Prozesse wie Bestäubung und Artenvielfalt zu fördern.

Im Zeppelinhof haben Bewohnerinnen nun die Initiative ergriffen, um bestehende Biodiversitätsflächen zu erweitern. "Prinzipiell ist ja noch genügend Platz da", sagt Müller. Die Geschäftsführung wird das Anliegen prüfen und eine Entscheidung treffen. Red
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