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Nachricht vom 05.10.2026
Wirtschaft
Neue Perspektiven beim Schichtwechsel im Kreis Neuwied
Im Landkreis Neuwied fand erstmals eine Projektwoche zum Thema "Schichtwechsel" statt. Mitarbeitende der Abfallwirtschaft und des Heinrich-Hauses tauschten ihre Arbeitsplätze, um neue Erfahrungen zu sammeln.
Abschlussfoto Schichtwechsel Heinrich-Haus und Abfallwirtschaft. Foto: Abfallwirtschaft Landkreis NeuwiedNeuwied. Im Kreis Neuwied startete die erste komplette Projektwoche unter dem Motto "Schichtwechsel". Aufgrund der großen Nachfrage ermöglichten die Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied AöR und das Heinrich-Haus Neuwied 30 Mitarbeitenden beider Einrichtungen, Einblicke in unterschiedliche Arbeitswelten zu gewinnen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Beim "Schichtwechsel" tauschen Angestellte aus Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung und aus Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes ihren Arbeitsplatz für einen begrenzten Zeitraum. Im Fokus stehen dabei die Begegnung und der Blick über den eigenen Arbeitsalltag hinaus.

Andreas Saal, Vorstand der Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied, betonte: "Der Schichtwechsel hat erneut gezeigt, wie wertvoll es ist, sich Zeit für Begegnung zu nehmen. Besonders schön ist, dass unsere Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Haus nicht erst mit der Projektwoche begonnen hat und auch nicht mit ihr endet. Inklusion ist bei uns bereits ein Thema, das ganz selbstverständlich stattfindet."

Das Interesse am gegenseitigen Austausch war groß, was die Entscheidung für eine ganze Projektwoche verdeutlicht. Bei der Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied gehört das Lernen voneinander bereits zum Alltag.

Margarete Bednarek, Fachbereichsleitung Verwaltung, erklärte: "Inklusion gelingt dort, wo Begegnung selbstverständlich wird und Menschen die Möglichkeit bekommen, gemeinsam und vor allem nachhaltig etwas zu bewegen. Der Schichtwechsel schafft genau dafür ein Fundament. Daran möchten wir auch außerhalb des Schichtwechsels unter anderem mit neuen Bildungsangeboten anknüpfen."

Regelmäßig erhalten Praktikantinnen und Praktikanten des Heinrich-Hauses bei der Abfallwirtschaft die Gelegenheit, verschiedene Arbeitsbereiche kennenzulernen. Diese Kontakte fördern persönliche Begegnungen und ein besseres Verständnis füreinander. Die Projektwoche hat gezeigt, dass ein Perspektivwechsel neue Ansätze schaffen kann. Der Austausch zwischen der Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied und dem Heinrich-Haus soll auch künftig fortgesetzt werden. Red
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