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| Nachricht vom 26.09.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Rheinland-Pfalz testet Katastrophenschutz bei Unwetter-Simulation |
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| In einer groß angelegten Übung stellte Rheinland-Pfalz seine Katastrophenschutzmaßnahmen auf die Probe. Tausende Einsatzkräfte simulierten eine überregionale Unwetterlage, um die Abläufe im Ernstfall zu optimieren. |
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Koblenz. Rheinland-Pfalz hat mit mehr als 3.500 Einsatzkräften in über 180 Übungseinheiten den Ernstfall geprobt. Dabei waren Feuerwehren, Hilfsorganisationen, das Technische Hilfswerk (THW), die Bundeswehr und Fachbehörden beteiligt, wie das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) in Koblenz mitteilte.
Simuliert wurde eine überregionale Unwetterlage. Zum zweiten Mal fand ein landesweiter Übungstag für den Brand- und Katastrophenschutz statt, bei dem einzelne Szenarien "unter realistischen Bedingungen" durchgespielt wurden. Diese reichten von Kommunen und Kreisen bis zur Landesebene.
Vom Einsatzort zur Landeslage
Die verschiedenen Einsatzlagen wurden in Echtzeit im zentralen Leitstellensystem zusammengeführt. Innenminister Achim Schwickert (CDU) zog ein positives Fazit: "Der zweite Landesübungstag hat gezeigt, dass die unterschiedlichen Ebenen und Organisationen auch bei einer angenommenen landesweiten Flächenlage gut zusammenarbeiten." Ziel der Übung war es, Informationen aus lokalen Lagen zu einem Gesamtbild zu vereinen. "Wir wollen nicht nur einzelne Einsatzlagen trainieren, sondern das Zusammenspiel im gesamten Land", erklärte LfBK-Präsident René Schubert. Die Arbeitsstrukturen sollen weiter intensiviert und verbessert werden.
Lernen für den Ernstfall
Die gewonnenen Erfahrungen werden nun ausgewertet, um die Vorbereitung auf landesweite Flächenlagen zu verbessern. Schwickert dankte den Einsatzkräften für ihr Engagement: "Der Landesübungstag verbessert unsere Fähigkeit, Katastrophen besser zu bewältigen."
Zum Vergleich: Beim ersten Landesübungstag im September 2025 waren nur rund 100 Einzelübungen integriert.
(dpa/bearbeitet durch Red)
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