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| Pressemitteilung vom 26.09.2026 |
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| Region |
| Glasfaserausbau: Linz am Rhein und Bad Hönningen bündeln Fachpersonal |
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| Zwei Nachbarkommunen bündeln ihre Kräfte beim Ausbau des schnellen Internets. Eine gemeinsame Fachkraft kontrolliert ab sofort Baustellen und Tiefbauarbeiten. Die Kooperation spart Kosten und steuert dem spürbaren Mangel an Fachkräften entgegen. |
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Linz/Bad Hönningen. Die Verbandsgemeinden Linz am Rhein und Bad Hönningen verstärken ihre Zusammenarbeit bei der Beaufsichtigung des Glasfaserausbaus. Eine entsprechende Vereinbarung gilt rückwirkend ab 15. April 2026 und läuft zunächst bis zum Jahresende 2029. Bürgermeister Frank Becker von der Verbandsgemeinde Linz am Rhein und Bürgermeister Jan Ermtraud von der Verbandsgemeinde Bad Hönningen unterzeichneten das Dokument im Linzer Verwaltungsgebäude.
Gemeinsame Fachkraft gegen Personalmangel
Im Zentrum des Bündnisses steht das Zusammenlegen personeller Ressourcen. Bei der Verbandsgemeindeverwaltung Linz am Rhein wurde Frank Jacke befristet eingestellt, um die Bauarbeiten zu überwachen. Er teilt seine Arbeitszeit künftig jeweils zur Hälfte auf beide Verbandsgemeinden auf.
Bürgermeister Frank Becker hebt die Bündelung von Fachwissen hervor. Mit Frank Jacke stehe eine erfahrene Kraft bereit, wodurch beide Kommunen Zeit sowie Mittel sparten und ein Zeichen für interkommunales Handeln setzten. Bürgermeister Jan Ermtraud teilt diese Einschätzung und verweist auf den zunehmenden Mangel an Fachpersonal in den Verwaltungen. Ein rasches Gegensteuern sei geboten, was mit dem Nachbarort gelungen sei. Ermtraud befürwortet zudem den weiteren Ausbau solcher Partnerschaften.
Unterschiedlicher Baufortschritt in den Gebieten
In der Verbandsgemeinde Linz am Rhein ist die Verlegung bereits weit vorangekommen. Während das Unternehmen Deutsche Glasfaser seine Arbeiten größtenteils beendet hat, stehen im Stadtgebiet Linz noch mehrere Maßnahmen aus. Ursache hierfür sind wirtschaftliche Engpässe des ursprünglichen Ausbaupartners von GlasfaserPlus. Die Arbeiten sollen nun wieder aufgenommen und die Baustellen sukzessive geschlossen werden.
Zu den zentralen Aufgaben von Frank Jacke gehört die Kontrolle der Erdarbeiten. Im Fokus stehen insbesondere unvollständig verschlossene Aufbrüche in Straßen und Gehwegen, die fachgerecht wiederhergestellt werden müssen. Zudem begleitet Jacke das geförderte Vorhaben für unterversorgte Gebiete über das sogenannte Graue-Flecken-Programm durch die Firma MüNet.
Synergien für künftige Projekte
In der Verbandsgemeinde Bad Hönningen steht der Ausbau hingegen am Anfang. Dort starten zeitgleich der privatwirtschaftliche Netzausbau sowie das staatlich geförderte Graue-Flecken-Programm. Durch das gemeinsame Vorgehen lässt sich die Bauleitung koordinieren. Baukolonnen können bei Bedarf direkt zwischen den Gebieten beider Verbandsgemeinden wechseln, was Arbeitsabläufe beschleunigt. Beide Verwaltungen beabsichtigen, künftig weitere Bereiche für gemeinsame Projekte zu prüfen. (PM/bearbeitet durch Red)
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