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| Pressemitteilung vom 23.09.2026 |
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| Region |
| Mehr Schutz bei Festen: Kommunen schaffen mobile Fahrzeugsperren an |
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| Öffentliche Feste erfordern heute umfassende Vorkehrungen zum Schutz der Besucher. Vier Kommunen haben sich nun zusammengeschlossen, um Zufahrten flexibel abzusichern. Eine gemeinsame Investition erleichtert künftig die Absicherung bei Großveranstaltungen. |
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Bendorf. Zur Absicherung größerer Publikumsveranstaltungen haben die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Dierdorf, Ransbach-Baumbach und Selters gemeinsam sieben mobile Fahrzeugsperren erworben. Mit dieser Maßnahme stärken die beteiligten Verwaltungen das Sicherheitsniveau und vertiefen zugleich ihre partnerschaftliche Kooperation über Gemeindegrenzen hinweg. Die neuen Sperren bewährten sich bereits im Juni während des Raderlebnistages "Jedem Sayn Tal".
Landesförderung ermöglicht gemeinsame Anschaffung
Die Beschaffung erfolgte über das Förderprogramm "Gemeinsam sicher feiern in Rheinland-Pfalz". Das Land Rheinland-Pfalz steuerte dazu 140.000 Euro bei. Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei rund 176.000 Euro. Hintergrund des Schrittes sind gestiegene Sicherheitsauflagen für öffentliche Feiern, Märkte und Versammlungen. Die Verantwortlichen müssen Zufahrtswege wirksam blockieren und zeitgleich gewährleisten, dass Rettungskräfte von Feuerwehr, Notfalldienst und Polizei die Bereiche ungehindert befahren können.
Die beteiligten Bürgermeister erklärten übereinstimmend, dass die Anschaffung der Schutzsysteme nicht allein die Sicherheit der örtlichen Veranstaltungen erhöhe, sondern eine gezielte Investition in die interkommunale Zusammenarbeit darstelle. Im Verbund ließen sich Vorhaben professioneller umsetzen und Festivitäten besser absichern.
Verteilung und praktische Handhabung
Die sieben Systeme werden auf die beteiligten Verwaltungen aufgeteilt. Vier Anlagen und ein gesondertes Rangiergerät verbleiben direkt bei der Stadt Bendorf. Die Verbandsgemeinden Dierdorf, Ransbach-Baumbach und Selters erhalten jeweils ein Sperrsystem sowie ein Rangiergerät. Diese Struktur erlaubt einen flexiblen Einsatz je nach Bedarf und Veranstaltungskalender.
Die Einheiten lassen sich an wechselnde Gegebenheiten vor Ort anpassen. Mithilfe des Rangiergeräts können die Sperren bei Bedarf seitlich verschoben werden. Dadurch lassen sich gesperrte Passagen für Notfallfahrzeuge kurzfristig freigeben.
Wirtschaftliche Vorteile für die Verwaltungen
Zuvor mussten die Verwaltungen entsprechende Sperren für einzelne Ereignisse oft aufwendig und mit hohen Kosten anmieten. Durch das eigene Material steht nun eine dauerhafte Ausrüstung für alle Beteiligten bereit. Das Vorgehen zeigt, wie Kommunen Ausgaben bündeln und Ressourcen gemeinschaftlich nutzen können. Künftig werden die Sperren bei vielen Zusammenkünften im Einsatz sein. (PM/bearbeitet durch Red) |
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| Pressemitteilung vom 23.09.2026 |
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