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| Pressemitteilung vom 22.09.2026 |
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| Wirtschaft |
| Neuwied plant Erweiterung des Friedrichshofs für wirtschaftliches Wachstum |
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| In Neuwied wird die wirtschaftliche Entwicklung vorangetrieben. Der Stadtrat hat kürzlich einen wichtigen Beschluss gefasst, um den Gewerbe- und Industriestandort Friedrichshof zu erweitern. Diese Entscheidung eröffnet neue Perspektiven für Unternehmen in der Region. |
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Neuwied. Die Stadt Neuwied hat sich das Ziel gesetzt, den Gewerbe- und Industriestandort Friedrichshof auszuweiten. In der jüngsten Sitzung des Stadtrats wurde einstimmig die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Gebiet westlich der August-Horch-Straße beschlossen. Mit diesem Schritt können auf den ersten 6,2 Hektar zusätzliche Industrieflächen entwickelt werden, was sowohl bestehenden Unternehmen als auch Neuansiedlungen zugutekommen soll. Besonders vorteilhaft ist, dass alle Flächen im Plangebiet bereits im Eigentum der Stadt sind.
Oberbürgermeister Jan Einig betont: "Wer Unternehmen in Neuwied halten und neue gewinnen will, muss ihnen auch etwas anbieten können." Er fügt hinzu, dass es konkrete Anfragen und bestehende Betriebe gibt, die sich weiterentwickeln wollen. Die verfügbaren Flächen seien jedoch begrenzt, weshalb die Stadt die Voraussetzungen für Investitionen und wirtschaftliches Wachstum schaffen müsse.
Der Friedrichshof bildet zusammen mit dem Distelfeld den gewerblich-industriellen Schwerpunkt der Stadt. Da die Flächen nahezu vollständig belegt sind, ist es für die Stadt von Bedeutung, handlungsfähig zu bleiben, wenn Unternehmen investieren möchten. Durch die Erweiterung sollen frühzeitig die Bedingungen geschaffen werden, um auf konkrete Anfragen reagieren zu können.
Die Lage des Gebiets bietet zudem verkehrliche Vorteile, da es an den bestehenden Friedrichshof anschließt und gut an die vorhandene Infrastruktur angebunden werden kann. Über die B 42 und B 256 am Neuwieder Kreuz bestehen kurze Verbindungen zur A 48 und A 3.
Die 6,2 Hektar stellen einen ersten Baustein für die langfristige Weiterentwicklung des gesamten Standorts dar. "Wenn wir wollen, dass Neuwied auch in zehn oder 20 Jahren ein starker Industrie- und Gewerbestandort ist, müssen wir heute die Voraussetzungen dafür schaffen", erklärt Einig. Es gehe nicht nur um Neuansiedlungen, sondern auch darum, den bestehenden Unternehmen Wachstumschancen zu bieten.
Mit der Entwicklung neuer Flächen möchte die Stadt ihre wirtschaftliche und finanzielle Basis stärken. Neue Investitionen und Arbeitsplätze bedeuten lokale Wertschöpfung und können zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen generieren. Diese Einnahmen ermöglichen wiederum Investitionen in verschiedene Bereiche wie Bildung, Sport und Infrastruktur. Einig unterstreicht: "Wirtschaftliche Stärke ist kein Selbstzweck. Eine Stadt braucht eine solide wirtschaftliche Basis, wenn sie dauerhaft gestalten und investieren will."
Mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan geht die Planung in die nächste Phase. Die Öffentlichkeit, Behörden und Nachbarkommunen werden frühzeitig beteiligt, und notwendige Fachgutachten zu Natur-, Artenschutz und Schallschutz werden erarbeitet. Auch Ausgleichs- und Kompensationsmaßnahmen, etwa im Engerser Feld, werden konkretisiert. |
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| Pressemitteilung vom 22.09.2026 |
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