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Pressemitteilung vom 22.09.2026
Politik
Verkehrssituation an der B42 Neuwied: Bündnis fordert konkrete Verbesserungen
Die derzeitige Verkehrssituation rund um die gesperrte La-Porte-Kreuzung und die neue Stadtzufahrt stellt viele Menschen in Neuwied vor erhebliche Herausforderungen. Lange Rückstaus, überlastete Ausweichstrecken und schwierige Verkehrsabläufe sorgen insbesondere im Berufsverkehr für erhebliche Belastungen.
Mitglieder der Bündnisfraktionen vor Ort an der Kreuzung B42/Andernacher Straße, an der es in den Hauptverkehrszeiten zu langen Staus kommt. (Foto: Jörg Niebergall)Neuwied. Seit Anfang August ist die La-Porte-Kreuzung in Neuwied gesperrt und am Montag (21. September 2026) wurde die alte Eisenbahnbrücke an der La-Porte-Kreuzung herausgehoben. Dass die Sperrung eine erhebliche Belastung für den Verkehr darstellen würde, war abzusehen. Das Bündnis aus CDU, Bündnis 90/Die Grünen, BSW, FWG und FDP hat sich deshalb gemeinsam vor Ort ein Bild von der Situation gemacht und konkrete Möglichkeiten zur Verbesserung geprüft. "Wir sehen die Probleme und wir nehmen sie ernst. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit der Stadtspitze nach Möglichkeiten zu suchen, dort für Entlastung zu sorgen, wo wir tatsächlich ansetzen können", machen Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis90/Die Grünen), Tobias Härtling (BSW), Lars Ebert (FWG) und Dr. Dietrich Rühle (FDP) deutlich.

Drei Entlastungsmöglichkeiten
Eine erste Stellschraube ist die Ausfahrt aus der Stadt auf die B42. "Hier haben wir gemeinsam mit der Verwaltung erreicht, dass das Abbiegen künftig über zwei Spuren ermöglicht wird. Dadurch wird der Verkehr insbesondere in den Stoßzeiten besser abfließen," sehen die Bündnis-Fraktionsvorsitzenden eine konkrete Verbesserung.

Auch die Ampelschaltungen sollten überprüft werden. Im Bereich der B42, der Stadtausfahrt Neuwied und der Zufahrt aus Richtung Niederbieber sollte untersucht werden, ob durch optimierte Schaltzeiten ein besserer Verkehrsfluss erreicht werden kann.

Ein weiterer Punkt ist die neue Stadtzufahrt Nord. Das Bündnis will gemeinsam mit der Stadtspitze darauf hinwirken, zu prüfen, ob eine zumindest provisorische Nutzung der neuen Verbindung bereits vor der endgültigen Fertigstellung möglich gemacht werden kann. Jede frühzeitig mögliche Entlastung sei angesichts der aktuellen Verkehrssituation wichtig.

Dabei bleibt das Bündnis realistisch: "Wir müssen realistisch sagen, dass dies ein dickes Brett ist. Die bestehende Kreuzung lässt sich nicht einfach grundlegend verändern. Deshalb geht es um einzelne Stellschrauben, mit denen wir versuchen können, Verbesserungen zu erreichen. Wir wollen keine Erwartungen wecken, die wir am Ende nicht erfüllen können."

Deutsche Bahn hat auch ihren Beitrag zu leisten
Auch die Deutsche Bahn AG steht aus Sicht des Bündnisses in der Verantwortung. Die aktuellen Einschränkungen stehen wesentlich im Zusammenhang mit den Arbeiten an der Bahnstrecke und der neuen Stadtzufahrt. Deshalb erwartet das Bündnis, dass die vereinbarten Zeitpläne eingehalten werden und die Deutsche Bahn alles daransetzt, die Belastungen für die Menschen in Neuwied so gering wie möglich zu halten.

"Wir erwarten von der Deutschen Bahn, dass sie die Probleme erkennt und gemeinsam mit der Stadtspitze und uns an Lösungen arbeitet. Wenn sich Möglichkeiten ergeben, Abläufe zu beschleunigen oder Belastungen zu reduzieren, müssen diese auch genutzt werden."

"Probleme benennen"
Auch der Landesbetrieb Mobilität (LBM) sei als zuständiger Partner für die B42 gefordert, mögliche Verbesserungen zu unterstützen und gemeinsam mit den Beteiligten nach praktikablen Lösungen zu suchen.

Das Bündnis will die Gespräche mit der Stadtspitze deshalb weiterführen und die vorgeschlagenen Maßnahmen prüfen lassen. "Wir können die Baustelle nicht wegzaubern und wir können die Verkehrsführung nicht komplett neu erfinden. Aber wir können hinschauen, Probleme benennen und gemeinsam daran arbeiten, die Situation an den Stellen zu verbessern, an denen es möglich ist." (PM/bearbeitet durch Red)
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