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Nachricht vom 17.09.2026
Wirtschaft
Studie: Viele Raucher in Dresden und der Lausitz scheitern am Rauchstopp
Fast jeder zweite Raucher möchte mit dem Rauchen aufhören oder den Konsum zumindest reduzieren. Dennoch gelingt der Ausstieg vielen nicht. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Untersuchung des Informationsportals Vapeglobe, für die deutschlandweit 1.000 aktive Raucher befragt wurden.
Symbolfoto (KI generiert)Laut der Studie geben 42,4 Prozent der Befragten an, weniger rauchen oder ganz aufhören zu wollen, schaffen es jedoch nicht, ihre Pläne dauerhaft umzusetzen. Gleichzeitig bereuen 72,2 Prozent der Raucher heute, überhaupt mit dem Rauchen begonnen zu haben.
Besonders auffällig ist dabei die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Zwar sind viele Raucher von ihrer Fähigkeit überzeugt, den Konsum jederzeit kontrollieren zu können, doch die tatsächlichen Verhaltensmuster sprechen eine andere Sprache. Mehr als 62 Prozent der Befragten haben bereits mehrere erfolglose Versuche hinter sich, mit dem Rauchen aufzuhören.

Gewohnheiten spielen eine zentrale Rolle
Ein wichtiger Grund dafür scheint die starke Verankerung des Rauchens im Alltag zu sein. Für 41,3 Prozent der Befragten ist die erste Zigarette des Tages reine Gewohnheit. Weitere 13,2 Prozent geben sogar an, ihre morgendliche Zigarette völlig automatisch und ohne bewussten Anlass zu rauchen.

Neben festen Routinen werden auch Stress und die Erwartung eines Energieschubs als Gründe genannt. Rund ein Viertel der Befragten greift aus Stress zur Zigarette, während 17,4 Prozent angeben, dadurch besser in den Tag starten zu können.

Das soziale Umfeld beeinflusst das Rauchverhalten
Die Untersuchung zeigt außerdem, dass Rauchen häufig eng mit dem sozialen Umfeld verbunden ist. Mehr als drei Viertel der Befragten berichten, dass Freunde, Familie oder Kollegen ihr Rauchverhalten zumindest teilweise beeinflussen.

Auch das gemeinsame Rauchen spielt weiterhin eine wichtige Rolle im Alltag vieler Konsumenten. So leihen sich knapp 60 Prozent regelmäßig Zigaretten von anderen Personen, während über 80 Prozent angeben, selbst gelegentlich Tabak oder Zigaretten weiterzugeben.

Der Wunsch nach Veränderung bleibt groß
Trotz der zahlreichen Hürden ist die Bereitschaft zum Rauchstopp in Deutschland weiterhin hoch. Über 80 Prozent der Befragten haben nach eigenen Angaben bereits mindestens einmal ernsthaft versucht, mit dem Rauchen aufzuhören.
Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass Nikotinabhängigkeit häufig weit über den eigentlichen Konsum hinausgeht. Gewohnheiten, soziale Kontakte und feste Alltagsroutinen erschweren den Ausstieg für viele Betroffene erheblich.

Gerade deshalb dürfte das Thema Rauchstopp auch in Zukunft viele Menschen in Dresden, der Lausitz und ganz Deutschland beschäftigen. (prm)
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