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| Nachricht vom 17.09.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Ministerin verteidigt neues Jagdrecht in Rheinland-Pfalz |
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| Die geplante Novelle des Jagdrechts in Rheinland-Pfalz sorgt für kontroverse Diskussionen. Ministerin Christine Schneider (CDU) stellt sich den Kritiken entgegen und betont die Notwendigkeit eines modernen und zukunftsfähigen Jagdrechts. |
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Mainz. Forst-, Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Christine Schneider hat im rheinland-pfälzischen Landtag die Pläne für ein neues Jagdrecht verteidigt. "Wir brauchen ein Jagdrecht, das zur heutigen Zeit passt", erklärte sie. Ziel sei es, die Interessen von Jägern, Grundstückseigentümern, der Landwirtschaft sowie des Naturschutzes zu vereinen. "Wir wollen einen gesunden, zukunftsfähigen Wald mit Wild", so Schneider weiter. Auch eine Kulturlandschaft, in der Wildtiere ihren Platz haben und eine nachhaltige Jagd möglich ist, sei wichtig. Dabei sollten Landwirte, Waldbauern und Winzer ihre Arbeit verrichten können, ohne übermäßige Wildschäden hinnehmen zu müssen.
Gesetz soll April 2027 in Kraft treten
Das neue Landesjagdgesetz soll nach den Plänen der Ministerin im April 2027 in Kraft treten. Die Anhörungen laufen bereits, und der rheinland-pfälzische Landtag wird sich spätestens im Februar erstmals damit befassen. "Wir werfen nicht alles über Bord, wir verbessern, was verbessert werden muss", betonte die CDU-Politikerin.
Der AfD-Abgeordnete Bernhard Cürten forderte hingegen, die Novellierung zurückzunehmen und das bisherige Landesjagdgesetz als Grundlage beizubehalten und gezielt weiterzuentwickeln. Es bedürfe eines Jagdrechts, das den Jägern Vertrauen schenke und ihnen die notwendigen Handlungsspielräume ermögliche.
(dpa/bearbeitet durch Red)
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