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| Nachricht vom 16.09.2026 |
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| Politik |
| Asbach erweitert Notfallkonzept um Hitzeschutz |
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| Der Verbandsgemeinderat Asbach hat einstimmig beschlossen, das bestehende Schutzkonzept um Maßnahmen zur Hitzeprävention zu erweitern. Diese Entscheidung erfolgt angesichts zunehmender Extremwetterereignisse und soll die Bürger der Region besser schützen. |
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Asbach. Der Verbandsgemeinderat Asbach hat dem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU und FDP einstimmig zugestimmt, das bestehende Notfall- und Schutzkonzept um den Bereich Hitzeschutz und Prävention zu erweitern. Bürgermeister Michael Christ wurde beauftragt, die notwendigen Anpassungen vorzunehmen.
Die Verbandsgemeinde ist bereits gut auf Krisenszenarien wie Energiemangellagen oder Stromausfälle vorbereitet. Das Sicherheitskonzept basiert auf Erfahrungen aus der Corona-Pandemie, der Ahrtal-Katastrophe sowie Energiesparmaßnahmen der vergangenen Jahre. Angesichts steigender Sommertemperaturen, die zunehmend an die 40-Grad-Marke reichen, werden nun auch Hitzeperioden systematisch in die Vorsorge integriert.
"Der Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger vor extremen Wetterereignissen ist eine der vordringlichsten Aufgaben kommunaler Daseinsvorsorge. Es ist vorausschauend und richtig, dass die Verbandsgemeinde Asbach hier frühzeitig handelt und bestehende Strukturen pragmatisch anpasst", betont Jürgen Schmied, CDU-Fraktionsvorsitzender im Verbandsgemeinderat.
Fokus auf Schulen und öffentliche Gebäude
Hohe Temperaturen stellen erhebliche Herausforderungen für den Alltag der Bürger sowie den Schulbetrieb dar. Die Erkenntnisse aus den Hitzeerfahrungen der letzten Jahre fließen direkt in künftige Infrastrukturprojekte ein, insbesondere beim Neubau von Grundschulturnhallen und der Modernisierung öffentlicher Gebäude im Asbacher Land.
Alexander Buda, Fraktionsvorsitzender der FDP, unterstreicht die praktische Bedeutung: "Hitzeschutz fängt bei der täglichen Infrastruktur an. Indem wir Aspekte wie Beschattung, moderne Gebäudekühlung und den Erhalt der Trinkwassersicherheit direkt in Bau- und Sanierungsvorhaben einplanen, schaffen wir einen echten Mehrwert für Schulen, Kitas und öffentliche Einrichtungen."
Parallel dazu prüft die Verwaltung mögliche staatliche Fördermittel für Hitzeschutz- und Anpassungsmaßnahmen. Auch medizinische Erkenntnisse und Aspekte der Trinkwassersicherung werden in die Fortschreibung des Konzepts aufgenommen. Die Maßnahmen sollen bei den Haushaltsberatungen der Verbandsgemeinde berücksichtigt werden. Nach der Überarbeitung wird das erweiterte Schutzkonzept erneut dem Verbandsgemeinderat vorgestellt.
Das einstimmige Ergebnis zeigt die erfolgreiche Zusammenarbeit im Verbandsgemeinderat Asbach. Fraktionsübergreifende Projekte wie dieses demonstrieren, wie durch konstruktive Kooperation pragmatische Lösungen im Sinne aller Bürger zügig umgesetzt werden können. Red
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