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| Pressemitteilung vom 16.09.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Malaria-Gefahr in RLP bleibt trotz Flughafenausbruch gering - Experte erklärt Hintergründe |
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| Nach den Malaria-Fällen am Frankfurter Flughafen gibt es Entwarnung für Rheinland-Pfalz. Experten des Landesuntersuchungsamtes sehen derzeit kein erhöhtes Risiko für die Region. |
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Koblenz. Nach den Malaria-Fällen am Frankfurter Flughafen stuft das Landesuntersuchungsamt (LUA) das Risiko für Rheinland-Pfalz als sehr gering ein. "Das aktuelle Expositionsrisiko ist auf das Umfeld des Frankfurter Flughafens konzentriert", so ein Amtssprecher. Für Personen, die sich ausschließlich in Rheinland-Pfalz aufhalten, sei das Risiko derzeit als sehr gering einzuschätzen.
Eine direkte Übertragung könne durch eingeschleppte, infizierte Mücken erfolgen, wie beim aktuellen Geschehen in Frankfurt, erklärte der Sprecher. Diese Mücken könnten mit einem Flugzeug oder über Gepäck nach Deutschland gelangen und Menschen stechen. Das Risiko betreffe vor allem das Umfeld eines Flughafens, insbesondere Beschäftigte im Vorfeld-, Fracht- oder Gepäckbereich.
Für eine langfristige Übertragung in Deutschland müssten heimische Anopheles-Mücken den Erreger von einem infizierten Menschen aufnehmen und weitergeben. Dafür seien ausreichend geeignete Mücken und über längere Zeit günstige Temperaturen nötig. Eine solche Übertragungskette sei derzeit in Deutschland und Rheinland-Pfalz nicht zu erwarten. "Mit zunehmenden Temperaturen und längeren warmen Perioden könnten sich die Bedingungen für die Übertragung von Malaria in Europa zukünftig aber verändern", sagte der Sprecher.
Auch vom Flughafen Hahn gehe wegen des deutlich geringeren Flugaufkommens und der Flugverbindungen ein niedrigeres Risiko für sogenannte Flughafenmalaria aus als von großen internationalen Flughäfen mit zahlreichen Direktverbindungen aus Malaria-Gebieten. (dpa/bearbeitet durch Red)
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| Pressemitteilung vom 16.09.2026 |
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