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| Nachricht vom 15.09.2026 |
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| Region |
| Fünfter Ausbildungstag in Horhausen: Feuerwehr und Rettungsdienst üben gemeinsam |
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| Der fünfte gemeinsame Ausbildungstag für Feuerwehr und Rettungsdienst fand, am Samstag (12. September 2026) an der IGS Horhausen statt. Die Teilnehmenden kamen wieder aus den Reihen des Rettungsdienstes (Rettungswache Horhausen) und den Freiwilligen Feuerwehren Horhausen und Pleckhausen. |
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Horhausen. Wie jeder weiß, werden viele Einsätze durch die im Rettungsdienst Mitarbeitenden sowie die, in der Region ausschließlich freiwilligen, Feuerwehren an Einsatzstellen gemeinsam abgearbeitet. Bei diesen Ausbildungstagen sollen das Verständnis für die Arbeitsbereiche der jeweiligen Einsatzkraft und das Kennenlernen gefördert werden. Durch den Erfolg der letzten Jahre sind die Teilnehmerzahlen, besonders aus den Reihen des Rettungsdienstes, erheblich gestiegen.
Dieser Ausbildungstag, von den Freiwilligen Feuerwehren Horhausen, Pleckhausen und Mitarbeitenden des Rettungsdienstes vorbereitet, wurde in der Zeit von 9 bis 17.30 Uhr durchgeführt. Auch diese Weiterbildung erfolgt von allen Teilnehmenden im Ehrenamt. Mit der Einteilung der drei Gruppen, die, wie bereits in den Vorjahren, als "gemischte" Einheit (Feuerwehr und Rettungsdienst) tätig wurden, begann der Tag.
Mehrere Szenarien wurden geübt
Die Stationsausbildung fand in diesem Jahr an der IGS Horhausen statt. Nach Rücksprache mit der Schulleitung und dem Hausmeister der IGS Horhausen, konnten die Gebäude und Schulhöfe für die Ausbildung genutzt werden. Drei Stationen waren von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu bewältigen.
Station 1 (Pleckhausen): tragbareLeitern. Jeweils mit der vierteiligen Steckleiter und der dreiteiligen Schiebeleiter wurden das Aufstellen, Sichern und Übersteigen auf ein Dach und durch ein Fenster in ein Gebäude geübt. Für viele Beteiligte war diese Station "Neuland".
Station 2 (DRK): Vorstellung neuer RTW. Leider kann ein solches Fahrzeug nur temporär zur Verfügung stehen, da die Realeinsätze Vorrang haben. Ein Reservefahrzeug musste kurzfristig an eine andere Rettungswache umgesetzt werden, sodass, was Feuerwehrleute und Rettungsdienstler gut können, improvisiert werden musste. An dieser Station wurde der Personentransport mittels Tragetuch im Treppenhaus und aus anderen schwierigen Lagen geübt. Auch das Anlegen eines sogenannten Stifneck (Halskrause) wurde durch die Notfallsanitäter erläutert.
Station 3 (Horhausen): Diese Station war einem Einsatz nachempfunden, der vor Kurzem beide Bereiche forderte. Eine Person wurde mit den Beinen und im Hüftbereich eingeklemmt. Nach der Befreiung erfolgte anschließend die medizinische Betreuung durch die Besatzung vom RTW. Hier wurden die einzelnen Schritte erklärt und bei der Reanimation wurden die Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr eingebunden.
Den Abschluss bildete ein Vortrag von Tobias Rosenbauer (Kriminologe der Polizei Rheinland-Pfalz) zum Thema "gewaltsame Übergriffe auf Einsatzkräfte". Welchen Schutz genießen Angehörige der "Blaulichtfamilie"/BOS im Einsatz beziehungsweise was ist gesetzlich geregelt und welche Strafen kann dies für Täter haben? Welche Möglichkeiten für den Eigenschutz beziehungsweise die Notwehr sollten genutzt werden.
Teilnehmende zogen ein positives Fazit
Allen sei bewusst, dass jeder Einsatz neue Herausforderungen bringt, so Wehrführer Thomas Schäfer. "Wichtig ist, dass die Handgriffe sitzen." Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, in diesem Jahr waren es rund 50, waren sich wieder einig, dass diese gemeinsamen Ausbildungen für alle eine Bereicherung sind und weiter angeboten werden müssen. Die Landmetzgerei Peter Hoffman aus Pleckhausen hatte den "Einsatzkräften" kostenfrei Grillgut und Salate bereitgestellt. Dies ist eine besondere Form der Wertschätzung unserer Arbeit, so die Beteiligten. |
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