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| Pressemitteilung vom 10.09.2026 |
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| Region |
| Interkulturelle Wochen 2026: Vielfältiges Programm in Kreis und Stadt Neuwied |
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| Vom 16. September bis 3. Oktober laden zahlreiche Initiativen in Kreis und Stadt Neuwied zu den Interkulturellen Wochen ein. Das vielseitige Angebot reicht von gemeinsamen Mahlzeiten über Aktionen im Freien bis zu Podiumsgesprächen. Im Zentrum steht das gegenseitige Verstehen. |
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Kreis Neuwied. Begegnung beginnt häufig bei alltäglichen Gelegenheiten wie einem gemeinsamen Essen, beim Kochen, Spielen oder im direkten Gespräch. Derartige Anlässe eröffnen die Interkulturellen Wochen 2026 in Kreis und Stadt Neuwied. Vom 16. September bis 3. Oktober laden Vereine, Initiativen, Religionsgemeinschaften, Bildungsträger und weitere Organisationen zu zahlreichen Veranstaltungen ein. Im Vordergrund stehen das gegenseitige Kennenlernen, der direkte Austausch und das gemeinschaftliche Erleben. Landrat Achim Hallerbach unterstreicht, dass die persönliche Begegnung das Fundament bilde, um gegenseitiges Verständnis aufzubauen, und dass das Format Raum für gelebte Integration biete. Nur wer aufeinander zugehe, könne Vorurteile abbauen und das Gegenüber verstehen. Verbunden mit einem Appell ruft der Landrat dazu auf, die Angebote zum Dialog wahrzunehmen, und dankt allen Beteiligten für ihr ideenreiches Engagement.
Gemeinsame Frühstücke in Linz und Neustadt
Den Auftakt markiert am Mittwoch, 16. September 2026, von 9 bis 12 Uhr, ein Interkulturelles Frauenfrühstück im Begegnungs-Raum St. Martin, Hospitalstraße 2 in Linz (Rhein). Eingeladen sind alle Frauen und Kinder zum kulturellen Kennenlernen, wobei das Mitbringen einer Spezialität aus den jeweiligen Heimatländern erwünscht ist. Vor Ort steht eine Kinderbetreuung bereit. Anmeldungen nimmt die veranstaltende Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. bis Sonntag, 13. September, unter info@utamara.org entgegen.
Ein weiteres Interkulturelles Frühstück folgt am Samstag, 19. September 2026, von 9 bis 11 Uhr im Mehrgenerationenhaus Neustadt (Wied). Menschen aller Kulturen und Religionen kommen hier zum Beisammensein zusammen und steuern Speisen zum Buffet bei. Anmeldungen mit Angabe des mitgebrachten Beitrags sind bis 14. September 2026 möglich. Veranstaltet wird das Treffen vom Mehrgenerationenhaus Neustadt (Wied) in Kooperation mit der Gleichstellungs- und der Integrationsbeauftragten der Verbandsgemeinde Asbach.
Aktionen für die Umwelt und Nacht der Demokratie
Ebenfalls am Samstag, 19. September 2026, findet von 12 bis 13.30 Uhr ein "Cleanup Day" im Bürgerpark der Kulturstadt Unkel in der Linzer Straße 25 statt. Über das Projekt "Starke Nachbarinnen" von EIRENE und Gemeinsam für Vielfalt e.V. soll das Wohnumfeld gesäubert werden.
Unter der Überschrift "Lange Nacht der Demokratie: Heimat verlassen! Heimat gefunden?" beteiligen sich die Kreisvolkshochschulen Ahrweiler e.V. und Neuwied e.V. gemeinsam mit dem Friedensmuseum Brücke von Remagen e.V. am Donnerstag, 24. September 2026, von 17 bis 21.30 Uhr an der landesweiten Langen Nacht der Demokratie im Friedensmuseum "Brücke von Remagen" an der Adresse An der Alten Rheinbrücke 11 in 53424 Remagen. Ab 17 Uhr starten kostenfreie Führungen durch das Museum. Ab 19 Uhr schließen sich Berichte und Diskussionen im Foyer der Rheinhalle Remagen an. Dort schildern zugewanderte Einwohner aus den Kreisen Ahrweiler und Neuwied ihre Erfahrungen in Deutschland, wobei Vergleiche zwischen den demokratischen Systemen der Herkunftsländer und der Bundesrepublik im Fokus stehen. Snacks und Kaltgetränke stehen bereit. Details sowie die Anmeldung sind online zugänglich.
Veranstaltungen im Stadtgebiet Neuwied
In der Stadt Neuwied wird am 17. September gemeinsam mit Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft in Block Müll im Rahmen eines "Cleanup Day" gesammelt. Am 23. September lädt das evangelische Gemeindehaus an der Marktkirche unter dem Motto "Gemeinsam am Tisch" zu einem Mittagessen ein. Wissenschaftliche und künstlerische Beiträge ergänzen das Programm: Professor Ahmed Toprak von der Fachhochschule Dortmund referiert am 24. September bei der Diakonie über Erziehung und Geschlechterrollen im Kontext von Zuwanderung. Am Folgetag präsentiert der Türkisch-Deutsche Freundschaftsverein die Komödie "Sind Sie Ausländer? Nein! Ich bin Türke!" des Theaters ulüm im Amalie-Raiffeisen-Saal, die Vielfalt, Diskriminierung und Menschenrechte humorvoll beleuchtet.
Spaziergang der Religionen und offene Moscheen
Zum Abschluss am 3. Oktober richtet der Rat der Religionen unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jan Einig zum fünften Mal den "Spaziergang der Religionen" aus. Der Rundgang startet am Denkmal "Engel der Kulturen" in der Innenstadt und verweist auf das Neuwieder Stadtrechtsprivileg von 1662 sowie die verbriefte Religionsfreiheit. Im Anschluss öffnen die örtlichen Moscheegemeinden am bundesweiten "Tag der offenen Moschee" ihre Räume. Getragen wird die Veranstaltungsreihe von einem breiten regionalen Netzwerk, um Zeichen für Offenheit, Respekt und gesellschaftliche Teilhabe zu setzen. Das vollständige Programm mit sämtlichen Terminen, Orten und Anmeldemodalitäten ist online einsehbar. (PM/KI/Red) |
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| Pressemitteilung vom 10.09.2026 |
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