NR-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Kreis Neuwied
Pressemitteilung vom 09.09.2026
Politik
Über 500.000 Euro für Kitas in Neuwied: Landesförderung für Betreuung und Fachkräfte
Das Land Rheinland-Pfalz investiert kräftig in die Kindertagesbetreuung im Landkreis und der Stadt Neuwied. Mehr als eine halbe Million Euro fließen in den Ausbau der Kita-Infrastruktur. Welche Einrichtungen profitieren und welche Rolle die Fachkräftegewinnung spielt, erläutert die heimische Landtagsabgeordnete Lana Horstmann.
Lana Horstmann. (Bild: Marc Hoppe)Kreis Neuwied. Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz unterstützt den Ausbau der Kita-Infrastruktur im Landkreis und der Stadt Neuwied mit insgesamt 502.500 Euro. Dies teilte die Landtagsabgeordnete Lana Horstmann mit. "Investitionen in unsere Kitas sind Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und unserer gesamten Region", so Horstmann.

Drei Einrichtungen erhalten Fördermittel: Die Kommunale Kita Rappelkiste in Dattenberg und die Katholische Kita St. Bonifatius in Großmaischeid werden jeweils mit 145.000 Euro bedacht, während die Kita Kastanienhof in der Stadt Neuwied, ehemals Kita Raiffeisen, 212.500 Euro erhält.

Landesweit 4,4 Millionen Euro
Rheinland-Pfalz stellt landesweit über 4,4 Millionen Euro aus der regelmäßigen Investitionskostenförderung für den Kita-Ausbau bereit, um 16 Kitas mit rund 518 Plätzen zu unterstützen. Horstmann betont, dass die Kommunen und Kita-Träger erhebliche Anstrengungen unternehmen, um das Betreuungsangebot auszubauen. Die Landesförderung sei dabei eine wichtige Unterstützung.

Sozialpädagogische Assistenz
Neben dem Ausbau der Betreuungsplätze ist auch die Gewinnung von Fachkräften ein zentrales Thema. Zum Schuljahr 2026/2027 startete die Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistenz an elf berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz. Diese praxisintegrierte und vergütete Ausbildung soll neue Wege in pädagogische Berufe eröffnen. "Neue Kita-Plätze brauchen auch Menschen, die die Kinder betreuen, begleiten und fördern", erklärt Horstmann. Sie hebt hervor, dass gut ausgebildete Fachkräfte essenziell für die Qualität der Betreuung sind.

Betreuungsformen
Auch bei den Betreuungsformen geht das Land innovative Wege. Unter den geförderten Einrichtungen befinden sich zwei Waldgruppen, die aufgrund kürzerer Planungszeiten schneller Betreuungsplätze bieten können. Horstmann sieht Platzausbau und Fachkräftegewinnung als untrennbar verbunden: "Unser Ziel muss sein, Kindern gute Startbedingungen zu geben, Familien zu entlasten und gleichzeitig jungen Menschen attraktive berufliche Perspektiven zu eröffnen." (PM/Red)
Pressemitteilung vom 09.09.2026 www.nr-kurier.de