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Pressemitteilung vom 08.09.2026
Rheinland-Pfalz
Tarifeinigung im Einzelhandel: Mehr Geld für Beschäftigte in Rheinland-Pfalz
Die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Arbeitgebern im rheinland-pfälzischen Einzel- und Versandhandel haben zu einer Einigung geführt, die den rund 150.000 Beschäftigten mehr Gehalt verspricht.
Warnstreiks im Handel - Dortmund. (Foto: Federico Gambarini/dpa)Mainz. Die Beschäftigten im rheinland-pfälzischen Einzel- und Versandhandel können sich über eine Gehaltserhöhung freuen. Wie die Gewerkschaft Verdi in Mainz mitteilte, steigen die Löhne rückwirkend zum 1. August dieses Jahres um drei Prozent. Eine weitere Erhöhung von zwei Prozent ist zum 1. Mai kommenden Jahres vorgesehen.

Die Ausbildungsvergütungen werden überproportional angehoben. Für die unteren Entgeltgruppen gilt ab August 2026 ein tariflicher Mindeststundenlohn von 14,20 Euro, der im Mai 2027 auf 14,90 Euro steigt. Auch der tarifliche Mindestlohn für Verkäufer wird laut Verdi rückwirkend zum 1. August 2026 auf 20,47 Euro erhöht und zum 1. Mai 2027 auf 20,88 Euro angepasst.

Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 25 Monaten. Monika Di Silvestre, die Verhandlungsführerin von Verdi, bezeichnete die Vereinbarung als einen "schmerzlichen Kompromiss". Dennoch konnten die wesentlichen Eckpunkte des ersten Abschlusses aus Nordrhein-Westfalen auch für Rheinland-Pfalz übernommen werden. (dpa/KI/bearbeitet durch Red)

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