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Nachricht vom 04.09.2026
Rheinland-Pfalz
RhineCleanUp 2026: Niedrigwasser erschwert die notwendige Säuberung
Am 12. September 2026 steht das jährliche "RhineCleanUp" bevor, eine wichtige Aktion zur Reinigung der Rheinufer. In diesem Jahr sehen sich die Freiwilligen mit besonderen Herausforderungen konfrontiert.
Freiwillige säubern Uferstreifen bei Aktion «RhineCleanUp». (Foto: David Young/dpa)Koblenz. Insgesamt rund 50.000 Freiwillige werden sich beim diesjährigen "RhineCleanUp" am 12. September engagieren, um die Ufer des Rheins von Müll zu befreien - auch in Rheinland-Pfalz. Die Aktion erhält durch neue Forschungsergebnisse der Universitäten Bonn und Tübingen sowie das anhaltende Niedrigwasser besondere Aktualität. Seit 2018 gibt es die Müllsammel- und Aufräumaktionen "RhineCleanUp". Ziel ist es laut den Organisatoren, die Ufer sauber zu halten, damit Müll nicht in den Fluss gelangt.

Ähnlich wie im Vorjahr wird bundesweit - am Rhein und an anderen Flüssen - mit etwa 50.000 Teilnehmern gerechnet, so Organisator Joachim Umbach. Eine konkrete Zahl für Rheinland-Pfalz kann nicht genannt werden.

Müllbelastung des Rheins viel höher als angenommen
Eine Studie der Unis Bonn und Tübingen verdeutlicht das Ausmaß des Problems: Rund 53.000 größere Müllteile treiben täglich im Rhein Richtung Nordsee. Hochgerechnet sind das bis zu 40 Millionen Teile jährlich, was die Müllbelastung um das 40-fache höher erscheinen lässt als bisher angenommen.

Besondere Vorsicht ist nötig
Die Vorbereitungen wurden dieses Jahr durch das anhaltende Niedrigwasser erschwert. An freigelegten Uferbereichen könnten Rückstände aus dem Zweiten Weltkrieg sichtbar werden. Zudem sind die Ufer näher an die Bereiche herangerückt, in denen die Strömung besonders stark und gefährlich ist, erklärten die Organisatoren. Die Müllentsorgung im Wasser selbst sollte daher Fachleuten überlassen werden. (dpa/bearbeitet durch Red)
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