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Nachricht vom 02.09.2026
Wirtschaft
Tradition trifft Moderne: Spannender Themenabend "Japan" in Ransbach-Baumbach
Zu einer virtuellen und kulturellen Reise in das Land der aufgehenden Sonne lud das Reisebüro Wüst am 1. September ein. Ab 19 Uhr verwandelte sich die Stadthalle Ransbach-Baumbach in einen Treffpunkt für Fernweh-Begeisterte, die Japan abseits der typischen Touristenpfade entdecken wollten. Sie erhielten anschauliche Antworten, was es außer dem Fuji, Kirschblüten und Pagoden noch zu entdecken gibt.
Die Akteure des Abends: Dr. Katja Reinhardt (links) und Carsten Wüst. Fotos: Wolfgang TischlerRansbach-Baumbach. Nach einem Genuss-Empfang mit Tofu-Spießchen, Sushi und Sake-Sekt-Cocktail durch Philipps Kochtöpferei, begrüßte der Chef des Reisebüros, Carsten Wüst, die Gäste und stimmte auf den Themenabend ein. Gemeinsam mit dem Team der Hauptgeschäftsstelle Ransbach-Baumbach zeichnete sein Reisebüro als Gastgeber verantwortlich. Als Co-Veranstalter fungierte der Studienreise-Anbieter Studiosus, der durch die promovierte Expertin Dr. Katja Reinhardt vertreten wurde.

Im Zentrum des Abends stand ein fundierter Vortrag der Japan-Spezialistin Reinhardt, die sich seit vielen Jahren intensiv mit der Region auseinandersetzt. Sie verzichtete bewusst auf das bloße Aneinanderreihen bekannter Sehenswürdigkeiten. Stattdessen vermittelte sie mittels Fotos und Videos den Zuhörern tiefe Einblicke in die gesellschaftlichen und kulturellen Besonderheiten, die eine Reise nach Japan prägen. Sie skizzierte das Land als „spannend, modern und unglaublich altmodisch.“

Durch ihre persönlichen Erfahrungen spickte sie den Vortrag mit Insiderinformationen, die in klassischen Reiseführern selten zu finden sind. Der Berg Fuji, den jeder von Fotos kennt, sei eine Gottheit, die mache, was sie will. Nicht immer ist der Berg zu sehen.

Der Inselstaat Japan verfügt über wenig Platz für die 123 Millionen Menschen, die daher vorzugsweise in sehr großen Städten leben. Ein Problem hat der Staat durch einen großen Anteil alter Bürger, die meist konservativ wählen. Mit Japan verbinden wir die sprichwörtliche Höflichkeit, die es Besuchern leichtmacht, sich zurechtzufinden. Vieles ist religiös begründet, wie Sumo-Ringer. Es gibt traditionelle Samurai und Ninja, Shintoismus, das Kaiserhaus mit der ältesten Erbmonarchie, Geishas und Kimonos, aber auch Religionsfreiheit, Demokratie, Roboter in vielen Lebensbereichen, weltbekannte Technikfirmen, Shinkansen-Schnellzüge, Manga-Comics und Animes. Niedliche Kawaii-Maskottchen gibt es überall, selbst „Hello Kitty“ richtet sich an Erwachsene.

Japaner spiegeln die Farben der Jahreszeiten in Alltagsgenständen und Kunst wider. Rot und weiß, die Farben der Landesflagge, bringen Glück, ebenso die Winkekatzen. Essensqualität ist den Japanern enorm wichtig. Bekannt sind Sushi und Ramen-Suppen. Obst ist oft besonders im Aussehen, aber auch extrem teuer. Reinhardt gab den Zuschauern etliche hilfreiche Tipps aus Reiseleiter-Erfahrung.

Großes Interesse und persönlicher Austausch
Carsten Wüst war besonders von der Aussage beeindruckt, dass Japaner immens viele Überstunden leisten und ihre Urlaubstage nicht nehmen, um die Firma zu schonen. „Die enorme Resonanz zeigt uns, wie groß die Sehnsucht nach authentischen Reiseerlebnissen und fernen Kulturen aktuell ist“, zog Wüst eine positive Bilanz des Abends. „Mit Frau Dr. Reinhardt hatten wir eine absolute Expertin zu Gast, die unseren Kunden Japan mit all seinen faszinierenden Facetten spürbar nahegebracht hat.“ Wüst kündigte eine Tagestour nach Koblenz am 4. Oktober und ein Event am 10. November an. Dann wird es thematisch in die Karibik gehen.

Nach dem offiziellen Vortragsteil nutzten die Besucher die Gelegenheit, den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen. Bei individuellen Fragen und Gesprächen mit Dr. Katja Reinhardt sowie den Reiseexperten des Wüst-Teams wurden in der Stadthalle bereits erste konkrete Reiseideen für das asiatische Land geschmiedet. htv
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