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Pressemitteilung vom 01.09.2026
Politik
Neuwied startet neue Ortsbezirksbegehungen und nimmt die Ortsteile ins Visier
Die Stadt Neuwied hat ein neues Konzept für ihre Ortsbezirksbegehungen entwickelt, um die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Ortsbeiräten zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen eine bessere Vorbereitung und direkter Austausch vor Ort.
Ortsbegehung in Rodenbach. (Foto: Ulf Steffenfauseweh)Neuwied. Die Stadt Neuwied nimmt ihre Ortsbezirksbegehungen wieder auf, diesmal in überarbeiteter Form. Ziel ist es, Fragen und Anliegen der Bürger direkt im jeweiligen Stadtteil zu klären. Oberbürgermeister Jan Einig erklärt: "Neuwied besteht aus vielen unterschiedlichen Stadtteilen, die jeweils ihre eigenen Themen, Stärken und Herausforderungen haben. Mir ist wichtig, dass wir diese unmittelbar vor Ort in den Blick nehmen und eng mit den Menschen zusammenarbeiten, die ihren Stadtteil besonders gut kennen."

Im Gegensatz zu früheren Begehungen, bei denen Hinweise oft spontan aufgenommen wurden, legt die Verwaltung nun gemeinsam mit dem Ortsvorsteher bereits im Vorfeld fest, welche Themen behandelt werden sollen. Dies ermöglicht es den zuständigen Fachämtern, sich gezielt vorzubereiten und während der Begehung konkrete Antworten und Lösungsvorschläge zu bieten. Neben den Fachämtern können auch die Servicebetriebe Neuwied, die Stadtwerke oder andere Beteiligte eingebunden werden.

Erste Begehungen fanden bereits statt
Ein Projektteam im Büro des Oberbürgermeisters hat einen Masterplan entwickelt, um die Abläufe zu straffen und den Austausch zwischen Verwaltung und Ortsbeiräten zu intensivieren. Dazu gehören halbjährliche Gespräche des Oberbürgermeisters mit den 14 Ortsvorstehern sowie eine zentrale Koordination. Die ersten Begehungen nach dem neuen Konzept fanden bereits in Irlich, Torney, Block, Heddesdorf und Rodenbach statt. Weitere folgen in diesem oder dem nächsten Jahr. (PM/Red)
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