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Pressemitteilung vom 28.08.2026
Region
Neuwieder Gesundheitszentrum erweitert - Einblicke in die Zukunft der medizinischen Versorgung
Das Valea-Gesundheitszentrum am Neuwieder Ringmarkt hat seine Kapazitäten deutlich ausgebaut. Oberbürgermeister Jan Einig besuchte die Einrichtung, um sich ein Bild von den Fortschritten zu machen. Diese Entwicklungen könnten richtungsweisend für die gesamte Region sein.
Praxisteam gemeinsam mit Oberbürgermeister Jan Einig und Christoph Engels von der städt. Wirtschaftsförderung. Foto: Ulf SteffenfausewehNeuwied. Die Valea Gesundheit GmbH hat ihren Standort am Ringmarkt 9 in Neuwied erheblich vergrößert und das medizinische Angebot ausgeweitet. Die bisherige Praxis "Im Hessel" wurde integriert, was eine deutliche Erweiterung der Praxisfläche zur Folge hatte. Oberbürgermeister Jan Einig informierte sich bei einem Besuch über die Neuerungen im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ).

"Eine gute medizinische Versorgung ist ein ganz wesentlicher Teil der Lebensqualität einer Stadt. Deshalb ist es für Neuwied eine sehr gute Nachricht, wenn bestehende Angebote nicht nur gesichert, sondern weiterentwickelt und ausgebaut werden", erklärte Einig. Er betonte die Bedeutung neuer Modelle, um dem zunehmenden Hausärztemangel entgegenzuwirken.

Die Valea Gesundheit GmbH mit Sitz in Mayen betreibt mehrere Medizinische Versorgungszentren in der Region und legt einen besonderen Fokus auf Diabetologie. Der Verbund arbeitet unabhängig von anderen Institutionen und wirtschaftlichen Interessen Dritter.

Am Standort wurden umfangreiche Investitionen getätigt, um die Praxisfläche nahezu zu verdoppeln. Mit der Internistin und Diabetologin Uliana Nykolyshchak ist das MVZ personell verstärkt worden. Zudem wurde moderne Medizintechnik angeschafft, um administrative Aufgaben zu reduzieren und mehr Zeit für die Patientenversorgung zu schaffen.

Wilhelm Kube, kaufmännischer Leiter der Valea Gesundheit GmbH, sieht in den Medizinischen Versorgungszentren einen wichtigen Baustein zur Reaktion auf Veränderungen im Gesundheitswesen. "Hausarztmangel und veränderte Vorstellungen von der Arbeitswelt erfordern neue Wege", erläutert Kube. Junge Ärzte könnten von Teilzeitangeboten, Teamarbeit und administrativer Entlastung profitieren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gewinnung medizinischen Nachwuchses. Der Verbund unterstützt unter anderem im Ausland ausgebildete Ärzte auf ihrem Weg zur deutschen Approbation.

Auch wenn die medizinische Versorgung in der Zuständigkeit des Kreises liegt, verfolgt die Stadt Neuwied die Entwicklung aufmerksam. Für Oberbürgermeister Einig ist die Weiterentwicklung am Ringmarkt ein positives Signal für die Attraktivität des Standorts: "Für uns ist entscheidend, dass Neuwied auch in Zukunft ein attraktiver Standort für Ärzte und medizinische Angebote bleibt." PM/Red
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