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| Pressemitteilung vom 26.08.2026 |
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| Region |
| Fachkräfte diskutieren Kinderschutz bei Konferenz in Neuwied |
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| In Neuwied kamen rund 200 Fachkräfte zur Netzwerkkonferenz "Wenn Fürsorge fehlt" zusammen, um über die Herausforderungen und Lösungen im Bereich Kinderschutz zu sprechen. Das Treffen im Amalie-Raiffeisen-Saal der Volkshochschule bot eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen und Wissen. |
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Neuwied. Etwa 200 Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen versammelten sich im Amalie-Raiffeisen-Saal der Volkshochschule Neuwied zur Netzwerkkonferenz "Wenn Fürsorge fehlt – die unterschätzten Folgen von Vernachlässigung". Die Veranstaltung wurde vom "Lokalen Netzwerk Kinderschutz" organisiert und beschäftigte sich mit der Frage, wie Vernachlässigung als häufigste Form der Kindeswohlgefährdung erkannt und ihr entgegengewirkt werden kann.
Zu den Teilnehmern zählten Fachleute aus Kitas, Schulen, dem Gesundheitswesen sowie der öffentlichen und freien Jugendhilfe. Birgit Köppe-Gaisendrees, eine anerkannte Expertin im Kinderschutz, setzte mit ihrem Vortrag einen fachlichen Schwerpunkt. Sie leitete 33 Jahre lang die Ärztliche Kinderschutzambulanz Bergisch Land und wurde mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.
Schwer zu erkennen
Heidi Steffl vom Landesjugendamt moderierte die Konferenz. Franziska Klein und Laura Rockenfeller, die Netzwerkkoordinatorinnen, betonten die Bedeutung des Themas für die Fachkräfte. "Vernachlässigung ist auch für erfahrene Fachkräfte ein schwieriges Thema. Sie zu erkennen und betroffenen Kindern zu helfen, fordert viel Fingerspitzengefühl und Durchhaltevermögen", erklärten sie.
Neuwieds Bürgermeister und Jugenddezernent Peter Jung würdigte die Arbeit der Fachkräfte: "Sie hören zu, beobachten, beraten, unterstützen und begleiten. Sie treffen mitunter schwierige Entscheidungen und tragen dabei eine große Verantwortung." Die Konferenz bot zudem Raum für fachübergreifenden Austausch und Informationen an Ständen der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Oberbieber sowie des Kinderschutzdienstes beim HTZ Bad Hönningen. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 26.08.2026 |
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