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Pressemitteilung vom 26.08.2026
Region
Magnetangler und Umweltschützer bergen Schrott aus dem Rhein
Bei anhaltendem Niedrigwasser befreiten engagierte Umweltschützer und Magnetangler das Neuwieder Rheinufer von Unrat und Schrott. In einem stundenlangen gemeinsamen Einsatz zogen die Beteiligten zahlreiche schwere Gegenstände direkt aus dem Flussbett an Land.
Symbolbild. (KI-modifiziert)Neuwied. Am vergangenen Samstag fand am Neuwieder Rheinufer eine umfassende Müll- und Schrottsammlung statt. Wie bereits an vorangegangenen Samstagen rief die Gruppe Cleanup Neuwied – Deichstadt Greenup zu der Aktion auf. Gemeinsam mit Mitgliedern des Vereins Umweltschutz- und Gewässerschutz e. V. aus Oberstenfeld in Baden-Württemberg trafen sich die Engagierten vor den Neuwieder Deichtoren, um den Uferbereich zwischen der Deichtreppe und dem Pegelturm zu säubern.

Gemeinsamer Einsatz am Neuwieder Deich
Die Beteiligten nutzten das Niedrigwasser des Rheins, um verborgene Gegenstände aufzuspüren. Mit starken Magneten holten die Magnetangler Metallteile aus dem Wasser, während bei größeren und festsitzenden Funden Eisenstangen eingesetzt wurden.

Schwere Bergungen vom Motorroller bis zum Straßenschild
Im Laufe der Aktion bargen die Helfer eine Vielzahl an Gegenständen aus dem Flussbett. Allein die Bergung eines im Schlamm festsitzenden Motorrollers nahm rund eine Stunde in Anspruch. Insgesamt zogen die Gruppen unter anderem zwei Motorroller, Fahrradteile, Straßenschilder aus der Friedrichstraße und der Rheinstraße, eine Anliegertreppe, Batterien sowie verschiedene verrostete Metall- und Sperrmüllteile an Land.

Die schweren Funde wurden zu drei Sammelplätzen entlang des Ufers transportiert. Dabei halfen auch Passanten und Anwohner, die auf die Arbeiten aufmerksam geworden waren.

Acht Stunden Einsatz für den Gewässerschutz
Nach rund acht Stunden körperlich anstrengender Arbeit beendeten die Umweltschützer ihren Einsatz. Die Servicebetriebe der Stadt Neuwied übernahmen anschließend den Abtransport des gesammelten Unrats. Für die Teilnehmenden aus Neuwied und Oberstenfeld stellte die Aktion einen wichtigen Schritt zum Schutz der heimischen Gewässer dar. (PM/KI/Red)

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