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Nachricht vom 25.08.2026
Rheinland-Pfalz
Gefahren durch Niedrigwasser an Rhein und Mosel: Polizei warnt
Die anhaltend niedrigen Wasserstände an Rhein und Mosel offenbaren nicht nur idyllische Kieselbänke, sondern bergen auch erhebliche Gefahren. Die Wasserschutzpolizei in Rheinland-Pfalz weist eindringlich auf die Risiken hin, die mit den freigelegten Flussbetten verbunden sind.
Trockenheit im Rhein. Foto: Jennifer Brückner/dpaMainz. Mit den zurückweichenden Uferlinien der Flüsse Rhein und Mosel werden gefährliche Überreste aus vergangenen Zeiten sichtbar. "Mit den zurückweichenden Uferlinien offenbaren die freiliegenden Flussbetten nicht nur unberührte Kieselbänke, sondern bergen auch erhebliche, oft lebensgefährliche Risiken für die Bevölkerung", warnt die Wasserschutzpolizei. Insbesondere alte Munitions- und Kampfmittelreste tauchen immer wieder im Flussbett auf. Trotz ihres hohen Alters stellen diese Funde weiterhin eine Gefahr dar. "Trotz der langen Liegezeit im Wasser sind Kampfmittel weiterhin hochempfindlich gegenüber Erschütterungen und können selbst bei geringster Berührung detonieren." Die Polizei betont, dass solche Fundstücke keinesfalls angefasst oder bewegt werden dürfen. Stattdessen soll Abstand gehalten und umgehend die Polizei informiert werden.

Neben den Gefahren durch Kampfmittel bleibt auch das Schwimmen in Flüssen gefährlich. Der niedrige Wasserstand kann trügen, denn die Strömungen und Strudel nehmen durch das verengte Flussbett zu. Vorbeifahrende Schiffe könnten Personen aus flachen Bereichen direkt unter das Schiff oder in die Strömung ziehen. Zudem besteht die Gefahr, dass der Grund des Flusses abrupt steil abfällt, was zusätzliche Risiken birgt. (dpa/bearbeitet durch Red)
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