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Nachricht vom 22.08.2026
Region
DGB-Kreisverband Neuwied erinnert an die Opfer des Faschismus
Am 1. September gedenkt der DGB-Kreisverband Neuwied traditionell den Opfern rechter Gewalt. Die Veranstaltung am Graf-Friedrich-Platz bietet Gelegenheit zum stillen Gedenken und zur Auseinandersetzung mit aktuellen globalen Herausforderungen.
Neuwied. Am 1. September, dem Antikriegstag, versammelt sich der Vorstand des DGB-Kreisverbandes Neuwied um 17.30 Uhr am Mahnmal für die Opfer des Faschismus auf dem Graf-Friedrich-Platz. Gemeinsam mit Interessierten wird eine Blumenschale niedergelegt, um der Opfer rechter Gewalt und Folter zu gedenken.

Der diesjährige Aufruf des DGB steht unter dem Motto "Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gemeinsam für Völkerverständigung, soziale Gerechtigkeit und eine Welt ohne Krieg." Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften zeigen sich besorgt über die internationalen Entwicklungen, die ihrer Ansicht nach durch Großmachtansprüche der USA, Chinas und Russlands geprägt sind. "Die internationalen Entwicklungen erfüllen den DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften mit größter Sorge", heißt es im Aufruf.

Für die Gewerkschaften ist klar: Frieden kann nur durch eine Politik gesichert werden, die Freiheit und Demokratie stärkt und Sicherheit nicht einseitig militärisch definiert. "Wir wollen friedensfähig statt kriegstüchtig sein und bleiben!" lautet das abschließende Statement des Aufrufs. Red
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