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| Pressemitteilung vom 21.08.2026 |
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| Politik |
| Kinderfreundliche Kommune: Neuwied zieht positive Bilanz |
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| Drei Jahre nach der Verleihung des Siegels "Kinderfreundliche Kommune" zieht Neuwied eine erfreuliche Zwischenbilanz. Die Stadt hat zwölf von vierzehn geplanten Maßnahmen umgesetzt und neue Strukturen geschaffen. |
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Neuwied. Am 25. August wird die Stadt Neuwied die Ergebnisse ihrer ersten Siegelphase als kinderfreundliche Kommune öffentlich vorstellen. Seit der Auszeichnung im Jahr 2021 hat sich viel getan: Zwölf von vierzehn Maßnahmen wurden vollständig, eine teilweise und eine in Ansätzen umgesetzt. Oberbürgermeister Jan Einig betont, dass es nicht nur um die Abarbeitung von Aufgaben ging, sondern darum, die Perspektive von Kindern und Jugendlichen stärker in den Entscheidungsprozess zu integrieren. "Wir haben in diesen drei Jahren Strukturen verändert und die Perspektive von Kindern und Jugendlichen stärker in unserer Stadt verankert", sagt Einig.
Politische Beteiligung der Jugend
Ein zentraler Aspekt war die stärkere Beteiligung der jungen Bürger an Entscheidungen, die ihre Lebenswelt betreffen. Bürgermeister Peter Jung erklärt: "Kinder und Jugendliche sind Experten ihrer eigenen Lebenswelt." Projekte wie "Frag doch mal den Bürgermeister" oder "Check dein Viertel" würden zeigen, wie die Stadt diese Einbindung fördere. Zudem wurde mit dem Jugendbudget "Lasst uns mal ran!" finanzielle Unterstützung für eigene Projektideen der Jugend bereitgestellt.
Die Zusammenarbeit innerhalb der Stadtverwaltung hat sich ebenfalls verändert. Eine Taskforce wurde eingerichtet, um die verschiedenen Abteilungen besser zu vernetzen. Beigeordneter Ralf Seemann unterstreicht: "Kinderfreundlichkeit ist keine Aufgabe eines einzelnen Amtes."
Kita-Ausbau bleibt noch zu langsam
Nicht alle Vorhaben konnten vollständig umgesetzt werden. So wurde die Maßnahme "Mehr Tempo beim Kita-Ausbau" nur teilweise erreicht. Auch die organisatorische Struktur für "Sicher zu Kitas und Schulen" steht noch aus, da die Stelle eines Mobilitätsmanagers unbesetzt blieb. Dennoch soll die Sicht der Kinder auf Gefahrenstellen in die Planung einfließen.
Projektkoordinatorin Sonja Jensen sieht die Entwicklung über die einzelnen Maßnahmen hinaus als Erfolg: "Wir sind mit 14 konkreten Maßnahmen gestartet. Heute sehen wir, dass daraus viel mehr entstanden ist." Der eingeschlagene Weg soll fortgesetzt werden, wobei bereits Ideen für die Zukunft gesammelt wurden. Über die Fortsetzung des Programms entscheidet letztlich der Stadtrat, wobei ein neuer Aktionsplan entwickelt werden könnte.
Öffentliche Vorstellung am 25. August um 16.30 Uhr
Die öffentliche Vorstellung der Ergebnisse findet am 25. August, 16.30 Uhr, im Amalie-Raiffeisen-Saal der Volkshochschule Neuwied statt. Ab etwa 17 Uhr können Interessierte die Ausstellung zu den 14 Maßnahmen besichtigen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen. (PM/Red) |
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