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Nachricht vom 20.08.2026
Politik
Ellen Demuth dankt Einsatzkräften nach Waldbrand bei Gebhardshain
Ein schwerer Waldbrand bei Gebhardshain forderte den Einsatz von über 300 Helfern. Dank ihres schnellen Handelns konnte Schlimmeres verhindert werden. Bundestagsabgeordnete Ellen Demuth lobt die Einsatzkräfte und betont die Bedeutung der Zusammenarbeit.
Symbolbild (Foto: Pixabay)Gebhardshain. Nach dem verheerenden Waldbrand in der Nähe von Gebhardshain am Sonntag (16. August 2026) spricht Ellen Demuth, direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Neuwied-Altenkirchen, ihren Dank an die zahlreichen Einsatzkräfte aus. Rund zehn Hektar Waldfläche waren betroffen, doch durch den massiven Einsatz von Feuerwehr und Hilfsorganisationen konnte ein Übergreifen der Flammen auf nahegelegene Wohngebiete verhindert werden. "Mehr als 300 Einsatzkräfte haben in Gebhardshain über Stunden gegen die Flammen gekämpft und dabei verhindert, dass das Feuer auf die Häuser übergreift. Dafür gilt ihnen unser aller großer Dank", so Demuth.

Die Bedeutung der länderübergreifenden Zusammenarbeit wurde bereits wenige Tage zuvor deutlich, als Feuerwehren aus Neuwied und Altenkirchen beim großen Wald- und Vegetationsbrand zwischen Langenfeld und Langscheid in der Vordereifel Unterstützung leisteten. Dort waren rund 50 Hektar betroffen, ebenfalls mit etwa 300 eingesetzten Kräften. "An einem Wochenende sehen wir sehr konkret, was gegenseitige Hilfe bedeutet", erklärt Demuth.

In Rheinland-Pfalz wurden am Freitag und Samstag (14. und 15. August 2026) insgesamt 900 Einsätze des Brand- und Katastrophenschutzes registriert, darunter mehr als 560 Brandeinsätze. Angesichts dieser Herausforderungen investiert der Bund bis 2029 zehn Milliarden Euro in den Bevölkerungsschutz. Geplant sind über 1.000 neue Spezialfahrzeuge und moderne Kommunikationssysteme. Bereits im laufenden Jahr sollen 26 neue Bundesfahrzeuge nach Rheinland-Pfalz kommen, darunter CBRN-Erkundungswagen und Schlauchwagen für den Katastrophenschutz. "Der Bund stellt dafür erhebliche Mittel bereit. Entscheidend ist jetzt, dass neue Fahrzeuge und Ausrüstung schnell bei den Feuerwehren und Hilfsorganisationen ankommen", betont Demuth abschließend. (PM/KI/Red)
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