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| Nachricht vom 15.08.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Anstieg frauenfeindlicher Straftaten in Rheinland-Pfalz |
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| In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der politisch motivierten frauenfeindlichen Straftaten in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Eine Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Politikers Carl-Bernhard von Heusinger offenbart die Zahlen. |
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Rheinland-Pfalz. In den vergangenen Jahren wurden in Rheinland-Pfalz immer mehr politisch motivierte frauenfeindliche Straftaten registriert. Das geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine kleine Anfrage des Grünen-Politikers Carl-Bernhard von Heusinger hervor. Seit 2023 hat die rheinland-pfälzische Polizei 165 solcher Straftaten im Bereich der Hasskriminalität erfasst. Die Anzahl der registrierten Fälle stieg von acht im Jahr 2023 auf 57 im Jahr 2024. Im Jahr 2025 setzte sich dieser Trend mit 86 politisch motivierten frauenfeindlichen Straftaten fort. Im ersten Halbjahr 2026 wurden vorläufig 14 Fälle erfasst.
Der überwiegende Anteil dieser Straftaten fällt unter den Phänomenbereich "politisch motivierte Kriminalität rechts" mit insgesamt 113 Fällen. Insgesamt ordnete die Polizei im ersten Halbjahr dieses Jahres 442 Straftaten diesem Bereich zu, darunter 13 Gewaltdelikte. Carl-Bernhard von Heusinger äußerte sich besorgt über diesen Anstieg und betonte: "Frauenhass ist ein wesentlicher Bestandteil rechter Ideologie und muss im Kampf gegen Rechtsextremismus konsequent mitgedacht werden." (dpa/KI/bearbeitet durch Red) |
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