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Nachricht vom 14.08.2026
Kultur
Kunst im Wandel: Ausstellung "11 bis 8" in Linz am Rhein
Am 8. August 2026 eröffnete der Kunstverein Linz am Rhein die Ausstellung "11 bis 8" von Franca Perschen und Helmut Reinelt. Die beiden Künstler präsentierten ihre Werke, die den Einfluss von Technologie und Umweltveränderungen auf die Kunst thematisieren.
Von links: Norbert Boden, Helmut Reinelt, Franca Perschen; Fotografin: Ines Langs
Text: Ines Langs, Kunstverein Linz am Rhein e.V.Linz am Rhein. Am Samstag, dem 8. August 2026, fanden sich zahlreiche Kunstinteressierte zur Vernissage der Ausstellung "11 bis 8" des Künstler-Duos Franca Perschen und Helmut Reinelt im Kunstverein Linz am Rhein ein. Der Vorsitzende Norbert Boden begrüßte die Anwesenden und übergab das Wort an die Künstler, die in einem Dialog die Hintergründe ihrer Arbeiten erläuterten.

Helmut Reinelt erklärte, seine Werke seien digitale, farbige Konstruktionen, die aus natürlichen Formen entwickelt wurden. Thematisch befassen sie sich mit Wandel, Zukunft sowie der Frage, wie Natur unter dem Einfluss von Industrie, Technik und Klimaveränderungen transformiert wird. Er hob seine großformatigen Arbeiten hervor, in denen organische Formen in technische Strukturen übergehen, und beschrieb seinen Einsatz von digital animierten Sequenzen, die auf Fotos basieren und zu kurzen Animationen weiterentwickelt werden. Diese Filmsequenzen sind mit Musik untermalt, um deren Wirkung zu verstärken.

Franca Perschen berichtete von ihren Zeichnungen, die seit November entstanden sind, einer Zeit, geprägt von einem Umzug und einer langen Reise nach Australien. Ihre fortlaufend entstehenden Werke greifen Eindrücke, Beobachtungen und Erinnerungen auf. Besonders beschäftigte sie das Thema Reisen und die Veränderung von Zeitgefühl und Wahrnehmung im Flugverkehr. Sie sprach auch über ihre Collagen und digitalen Arbeiten, die die Grenze zwischen Kunst, Gebrauchsgegenstand und Dekoration hinterfragen. Dabei legte sie Wert auf ökologische Aspekte wie Verbrauch und Wegwerfmentalität in Verbindung mit Reisen.

Zum Abschluss luden beide Künstler dazu ein, die Werke vor Ort zu betrachten und Fragen zu stellen. Sie betonten, dass der Ausstellungsraum unterschiedliche künstlerische Positionen nebeneinander präsentiert, ohne sie zu trennen. Die Besucher nutzten diese Gelegenheit ausgiebig.

Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten besuchbar: freitags von 16 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr. Zur Finissage am Sonntag, dem 30. August 2026, werden die Künstler ab 15 Uhr anwesend sein. Red
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