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Pressemitteilung vom 12.08.2026
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Neugieriger Untermieter: Gürteltier Piet erkundet den Zoo Neuwied
Seit Mitte Juni ist das Braunborsten-Gürteltier Piet im Zoo Neuwied zuhause. Der junge Zuwachs aus dem Zoo Rostock hat sich schnell eingelebt und teilt vorübergehend sein Gehege mit Grauhand-Nachtaffen. Doch was erwartet ihn in der Zukunft?
Das muntere und lebhafte Braunborsten-Gürteltier Piet lebt zu Zeit im Nachttierbereich bei den Nachtaffen im Zoo Neuwied. (Foto: Zoo Neuwied)Neuwied. Seit dem 5. August lebt das männliche Braunborsten-Gürteltier namens Piet im Zoo Neuwied. Geboren wurde er Anfang des Jahres im Zoo Rostock und seine Eingewöhnung in die neue Umgebung verlief ohne Schwierigkeiten. Aktuell wohnt Piet bei den Grauhand-Nachtaffen im Nachttierbereich der Prinz Maximilian zu Wied Halle. Tierpflegerin Daniela Meffert berichtet: "Piet ist oft aktiv und sehr neugierig, wenn wir unsere täglichen Arbeiten im Gehege erledigen. Wie für Gürteltiere üblich, wühlt er im Boden und gräbt dabei die ganze Anlage um."

Auf Piets Speiseplan steht morgens hartes Gemüse, um seine Zähne abzunutzen, während er abends tierisches Futter wie gekochte Eier und Fleisch erhält. Mit neun bis zehn Monaten wird Piet geschlechtsreif und soll dann mit dem 14 Jahre alten Weibchen Pippa vergesellschaftet werden, die derzeit bei den Wickelbären lebt. Wenn sich Piet und Pippa gut verstehen, könnte es innerhalb von 60 bis 65 Tagen Nachwuchs geben.

Braunborsten-Gürteltiere sind in Südamerika weit verbreitet und bewohnen verschiedene Lebensräume, darunter Grasländer, Savannen und Wälder. Sie sind Einzelgänger und sowohl tagsüber als auch nachts aktiv. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten, Schnecken, Würmern, kleinen Wirbeltieren sowie Aas und pflanzlicher Kost wie Knollen und Früchten. Die IUCN stuft sie aufgrund ihrer großen Verbreitung und Anpassungsfähigkeit als "nicht gefährdet" ein.

Gürteltierfreunde können Piet und Pippa täglich ab 10 Uhr in der Prinz Maximilian zu Wied Halle besuchen. Im Nachttierbereich herrscht tagsüber Dunkelheit, um die nachtaktiven Tiere in ihrer Aktivitätszeit beobachten zu können. Nachts wird das Licht eingeschaltet, um einen Tag-Nacht-Rhythmus zu simulieren. (PM/KI/Red)
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