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| Pressemitteilung vom 12.08.2026 |
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| Region |
| Birkenhof-Brennerei aus Nistertal hat besten deutschen Whisky 2026 |
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| ANZEIGE | Der beste deutsche Whisky 2026 stammt aus der Birkenhof-Brennerei in Nistertal. Beim Festival des Deutschen Whiskys überzeugte das Westerwälder Familienunternehmen sowohl die Jury als auch das Publikum. |
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Nistertal. Den Titel sicherte sich der Fading Hill vom Typ Single Malt Whisky Peat Warehouse Selection, der sechs Jahre lang im Fass mit der Nummer 204 heranreifte. Für die Brennerei kam es sogar noch besser: Ein zweiter Fading Hill, ein zehn Jahre alter Single Malt aus Fass 622, wurde zusätzlich mit einer Goldmedaille bedacht und fand bei Jury wie Publikum großen Anklang.
Über den Erfolg freut sich Firmenchefin Steffi Klöckner sichtlich, geht der Titel Best German Whisky 2026 doch an einen Tropfen aus dem eigenen Haus. Beim German Whisky Award des Verbandes Deutscher Whiskybrenner mussten sich die Teilnehmer gegen ein Feld von über 140 eingereichten Whiskys behaupten. Für Klöckner ist die Auszeichnung ein Beleg dafür, wie stark sich die Qualität deutscher Whiskys in den zurückliegenden Jahren entwickelt hat – und ein Motivationsschub für alle Beteiligten dieser Entwicklung.
Aromatisch bringt der Siegerwhisky eine Bandbreite mit, die von süßen und rauchigen Anklängen bis hin zu reifen, exotischen Fruchtnoten reicht. Das Zusammenspiel unterschiedlicher Reifearomen ergibt einen vielschichtigen, kräftigen Charakter mit spürbarer Tiefe und langem Nachhall am Gaumen.
Steffi Klöckner (58) führt nicht nur die Geschäfte der Birkenhof-Brennerei, sie ist zugleich Wein- und Gewürz-Sommelière, Kräuterexpertin und Sensorikerin. Als eine von wenigen Frauen prägt sie den deutschen Whisky seit Jahren maßgeblich mit und gilt innerhalb der Szene als eine wichtige weibliche Stimme.
Hinter dem Erfolg steht ein langer, konsequent verfolgter Weg des Familienunternehmens. Vor annähernd 25 Jahren brachte Klöckner am Birkenhof in Nistertal die Destillation der ersten Fading-Hill-Whiskys auf den Weg – zu einer Zeit, als deutscher Whisky noch alles andere als etabliert war und das Vorhaben durchaus gegen den damaligen Trend lief.
Den Mut zu diesem Schritt begründet sie mit ihrem Gespür für eine reale Marktchance und dem vorhandenen Know-how im eigenen Betrieb. Rückhalt bekommt sie dabei von ihrem Mann Peter (63) und der gesamten Familie. Die Söhne Lukas (33) und Jonas (29) stehen für die inzwischen achte Generation des Unternehmens.
Lukas Klöckner, ausgestattet mit einem Master in Bioprozesstechnologie sowie in Business- und General Management, verantwortet die strategische, technische und vertriebliche Ausrichtung. Jonas Klöckner, Master Distiller und 2021 als Best Young Craft Distiller of the Year ausgezeichnet, steht für das handwerkliche Können rund um den Whisky. Als Getränketechnologe verantwortet er zudem die Produktentwicklung und die technische Betriebsleitung.
Mit Alicia Klöckner, der Ehefrau von Jonas, ist eine weitere Frau in tragender Rolle an Bord: Sie übernimmt eine Schlüsselfunktion im Projekt- und Prozessmanagement der Brennerei. So tragen gleich zwei Frauen maßgeblich dazu bei, dass die Westerwälder Destillerie nicht nur preisgekrönte Whiskys hervorbringt, sondern damit auch sichtbar wird.
Für Steffi Klöckner sind die Auszeichnungen Anerkennung und Antrieb zugleich – Antrieb, die eigene Qualität weiter zu schärfen und dem deutschen Whisky zu mehr Wahrnehmung zu verhelfen. Einen besonderen regionalen Bezug trägt der Fading Hill schon im Namen: Er verweist auf den durch den Basaltabbau nach und nach verschwindenden Berg Stöffel. Gemeinsam mit anderen engagierten Brennereien möchte das Familienunternehmen dazu beitragen, den Stellenwert deutschen Whiskys auch international weiter zu festigen. (prm) |
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