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Nachricht vom 10.08.2026
Rheinland-Pfalz
Kampfmittel im Rhein bei Koblenz: Geplante Sprengungen am Dienstag
Im Rhein bei Koblenz wurden gefährliche Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Am Dienstag, 11. August 2026, sollen eine Bazooka-Rakete und eine Gewehrgranate kontrolliert gesprengt werden, um die Sicherheit in der Region zu gewährleisten.
Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz. (Foto: Andreas Arnold/dpa)Koblenz. Nachdem im Rhein bei Koblenz an zwei Stellen Kampfmittel gefunden wurden, sollen diese am Dienstagmorgen, 11. August, kontrolliert gesprengt werden. Zunächst wird die in Wallersheim gefundene Bazooka-Rakete aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht, teilte die Stadt mit. Dafür wird ein Bereich von etwa 100 Metern um das Kampfmittel evakuiert. Bis spätestens 8 Uhr soll der Bereich geräumt sein. "Ab 8 Uhr wird hier das Ordnungsamt Kontrollen durchführen", hieß es.

Erst wenn sichergestellt ist, dass sich niemand mehr im Evakuierungsbereich aufhält, kann der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz seine Arbeit aufnehmen.

Rhein und Luftraum werden kurzzeitig gesperrt
Anschließend soll die Gewehrgranate in Pfaffendorf unschädlich gemacht werden. Auch dort muss der ähnlich große Evakuierungsbereich bis spätestens 10 Uhr verlassen sein, so die Stadt. "Im Rahmen der jeweiligen kontrollierten Sprengung der Kampfmittel werden Luftraum und Rhein kurzzeitig gesperrt."

Die Bazooka-Rakete wurde am Freitagnachmittag (7. August) am Rheinufer im Stadtteil Wallersheim entdeckt (wir berichteten). Der rheinland-pfälzische Kampfmittelräumdienst hat die Echtheit des Fundes bestätigt. Am Samstagabend (8. August) wurde im Bereich des Rheinufers im Stadtteil Pfaffendorf zusätzlich die Gewehrgranate entdeckt. Bei beiden Funden bestand laut den Behörden keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Kampfmittel wurden seither von Mitarbeitenden des Koblenzer Ordnungsamtes bewacht. (dpa/bearbeitet durch Red)

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