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| Nachricht vom 09.08.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Feuerwehr kämpft gegen Großbrand in Lagerhalle bei Bad Sobernheim |
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| Ein Brand auf einem ehemaligen Bundeswehrflughafen bei Bad Sobernheim stellt die Feuerwehr vor große Herausforderungen. Die Einsatzkräfte sind seit Sonntagmorgen im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. |
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Bad Sobernheim. Auf dem Gelände eines ehemaligen Bundeswehrflughafens bei Bad Sobernheim ist am Sonntagmorgen, 9. August 2026, gegen 7.30 Uhr eine Lagerhalle mit Kunststoff in Brand geraten. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die etwa 840 Quadratmeter große Halle bereits vollständig in Flammen, wie die Polizei bestätigte. In dem Gebäude lagerten nach Angaben des Unternehmens rund 400 Tonnen PLA-Kunststoff, ein Polylactid, das in kleinen Päckchen aufbewahrt wurde.
Einsatzleiter Max Kraushaar von der Feuerwehr berichtete von einer schwierigen Lage: Brennender, teilweise verflüssigter Kunststoff trat aus der Halle aus und erzeugte enorme Hitze. Um den Brand einzudämmen, setzte die Feuerwehr mehrere Wasserwerfer ein und versprühte zeitweise bis zu 5.000 Liter Löschwasser pro Minute.
Besondere Möglichkeiten durch ehemaligen Militärflugplatz
Die besonderen Gegebenheiten des ehemaligen Militärflugplatzes erwiesen sich als hilfreich. Neben der normalen Trinkwasserleitung gibt es dort eine eigene Löschwasserleitung. Zudem sind die großen Zisternen aus der Zeit des Bundeswehrflughafens weiterhin funktionsfähig. "Durch die vielen Übungen auf dem Gelände wussten die Einsatzkräfte sofort, wo sich die Löschwasserreserven befinden", erklärte Kraushaar. Dadurch konnte der Brand relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Die Nachlöscharbeiten sollten noch den gesamten Sonntag andauern, da sich das Kunststoffgranulat immer wieder neu entzündete. Besonders herausfordernd ist auch das Ausräumen der großen Mengen an Material aus der beschädigten Halle. Die Ursache des Brandes war zunächst unklar. Der entstandene Schaden wird vom Unternehmen und der Polizei derzeit auf rund 600.000 Euro geschätzt. (dpa/KI/bearbeitet durch Red) |
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