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Pressemitteilung vom 09.08.2026
Region
Von Rhein in Flammen ins Gefängnis: Missglückte Heimfahrt endet hinter Gittern
Am Wochenende kam es im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Neuwied zu einigen Vorfällen, die die Beamten auf Trab hielten. Trotz sommerlicher Temperaturen und zahlreicher Veranstaltungen verlief das Wochenende weitgehend ruhig. Ein Vorfall stach jedoch besonders hervor.
SymbolbildNeuwied. Zwischen Freitag (7. August), 12 Uhr, und Sonntag (9. August), 12 Uhr, verzeichnete die Polizeiinspektion Neuwied nur wenige Einsätze. Trotz Kirmesveranstaltungen in Altwied und Leutesdorf mussten die Beamten lediglich zu neun Verkehrsunfällen ausrücken, bei denen es ausschließlich zu Blechschäden kam. Zusätzlich wurden im Rhein aufgrund des Niedrigwassers Munitionsfunde gemeldet, die erfolgreich geborgen und unschädlich gemacht wurden.

Ein außergewöhnlicher Vorfall ereignete sich nach dem Feuerwerk bei "Rhein in Flammen" in Koblenz. Ein 35-jähriger Mann aus der Nähe von Nastätten wollte mit dem Bus zurück nach Hause fahren. Allerdings stieg er, vermutlich auch aufgrund einer nicht unerheblichen Alkoholisierung, in den falschen Bus und sah sich plötzlich auf dem Weg in Richtung Linz. In Leutesdorf ausgestiegen, äußerte er seinen Unmut, indem er Straßenschilder umwarf. Die Polizei nahm den Mann fest und stellte bei der Überprüfung fest, dass er einem Haftantritt nicht nachgekommen war. Seine Nacht endete somit nicht zu Hause, sondern in der Justizvollzugsanstalt Wittlich, wo er nun seine Haftstrafe verbüßt. (PM/KI/Red)
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