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Pressemitteilung vom 06.08.2026
Rheinland-Pfalz
Präventionsprojekt SunPass: Kindertagesstätten gegen Hautkrebs
In Rheinland-Pfalz startet ein neues Präventionsprojekt, das sich dem Schutz von Kindern vor UV-Strahlung widmet. Die Initiative "SunPass" soll Erzieher und Eltern in Kindertagesstätten unterstützen.
Dr. Jürgen Körber (v. l.), 1. Vorsitzender der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V und IKK-Südwest-Vorstand Prof. Dr. Jörg Loth (v. r.) bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zum Projekt SunPass. (Foto: Lukas Paltz / IKK Südwest)Mainz. Ein Sonnenbrand in der Kindheit kann Jahrzehnte später zu Hautkrebs führen. Um dem entgegenzuwirken, hat die IKK Südwest gemeinsam mit der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V. das Präventionsprojekt "SunPass" ins Leben gerufen. Ziel ist es, Kindertagesstätten in ganz Rheinland-Pfalz dabei zu unterstützen, Kinder wirksam vor UV-Strahlung zu schützen.

Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland, und die Zahl der Neuerkrankungen steigt jährlich um 5 bis 7 Prozent. Besonders Sonnenbrände im Kindesalter erhöhen das Risiko für schwarzen Hautkrebs erheblich. "Gesundheitsvorsorge beginnt schon im Kindesalter. Mit "SunPass" schaffen wir gemeinsam mit der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz die Grundlage dafür, dass Kinder von klein auf einen gesunden und selbstverständlichen Umgang mit der Sonne lernen", erklärt Prof. Dr. Jörg Loth, Chef der IKK Südwest.

Das Konzept "SunPass", ursprünglich von der Europäischen Hautkrebsstiftung entwickelt, richtet sich an Kinder, Erzieher und Eltern, um über den vernünftigen Umgang mit der Sonne zu beraten. Dr. Jürgen Körber, 1. Vorsitzender der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e. V., betont: "Hautkrebs ist eine der am besten vermeidbaren Krebsarten - vorausgesetzt, wir setzen früh genug an."

Ein SunPass-geschulter Präventionsexperte der Krebsgesellschaft führt das Projekt in Zusammenarbeit mit Dermatologen durch. Erzieher und Eltern werden durch Onlinevorträge mit anschließenden Fragerunden sensibilisiert. Zudem unterstützt die Krebsgesellschaft die Einrichtungen bei der optimalen Gestaltung ihrer Gegebenheiten im Sinne des Sonnenschutzes.

Erfüllt eine Kindertagesstätte die vereinbarten Kriterien, erhält sie das Zertifikat zum "Sonnenschutzkindergarten". Eine Rezertifizierung im Folgejahr kann auf Wunsch erfolgen, um die Maßnahmen dauerhaft zu verankern.

Die IKK Südwest übernimmt anteilige Kosten für die Zertifizierung sowie Reisekosten, Sachkosten und Teilnehmerunterlagen. Auch Infomaterialien, ein Kinderbuch und Elternabende mit Sonnenschutzvorträgen werden finanziert. Die Vereinbarung gilt zunächst bis Ende 2026, doch die IKK Südwest zeigt Interesse an einer langfristigen Fortführung. (PM/KI/Red)
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