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| Pressemitteilung vom 05.08.2026 |
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| Effektives Zusammenspiel: Feuerwehr und Rettungsdienst üben in Mehren |
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| In Mehren fand ein umfangreiches Ausbildungsevent statt, bei dem die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst im Fokus stand. Anhand eines realistischen Szenarios wurden sowohl technische als auch nichttechnische Fähigkeiten trainiert. |
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Mehren. Am Samstag (1. August) führten die Löschzüge Mehren und Neitersen gemeinsam mit der Rettungswache Linz eine umfassende Ausbildung durch. Der Tag begann mit einem theoretischen Teil, gefolgt von einer praktischen Übung im Seniorenpflegehaus Sonnenhang.
Der erste Workshop befasste sich intensiv mit Brandmeldeanlagen. Diese Systeme bestehen aus vernetzten Rauchmeldern, die im Alarmfall sofort eine Meldung an die Leitstelle in Montabaur senden. So können die Einsatzkräfte schnell alarmiert werden, was im Ernstfall wertvolle Zeit spart. Die Teilnehmer übten den Umgang mit Laufkarten, die den erkundenden Gruppenführer sowie den Angriffstrupp zum ausgelösten Rauchmelder führen. Auch das Zurückstellen der Brandmeldeanlage wurde trainiert. Danach stärkten sich alle bei einem gemeinsamen Frühstück.
Im zweiten Workshop standen die Non-Technical Skills (NTS) im Mittelpunkt. Diese nichttechnischen Fähigkeiten wie Kommunikation, Situationsbewusstsein, Teamarbeit, Entscheidungsfindung und Aufgabenmanagement sind entscheidend, um bei gemeinsamen Einsätzen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Pflege effektiv zu agieren. Praktische Beispiele zeigten auf, wie wichtig klare Aufträge und Rückmeldungen für die Sicherheit aller Beteiligten sind.
Praktische Übung von Menschenrettung
Für die vier Notfallsanitäter-Auszubildenden war dieser Ausbildungstag Bestandteil ihrer praktischen Ausbildung und wurde durch vier Praxisanleiter begleitet. Nach der Menschenrettung übergab die Feuerwehr die betroffenen Personen an einen festgelegten Übergabepunkt an den Rettungsdienst, wo eine strukturierte Sichtung nach dem PRIOR-Algorithmus erfolgte.
Ein Auszubildender übernahm die Rolle des ersteintreffenden Notfallsanitäters und koordinierte den rettungsdienstlichen Einsatzabschnitt. Holger Mies, Organisatorischer Leiter des Landkreises Altenkirchen, stand ihm als Ansprechpartner zur Seite.
Bewohner und Pflegeauszubildende beim Übungsszenario involviert
Im anschließenden Übungsszenario wurde ein Zimmerbrand in der oberen Etage des Seniorenpflegehauses angenommen. Der Bereich "Waldblick" galt als verraucht, während die untere Etage "Sonnenwiese" rauchfrei blieb. Die Rauchgrenze wurde durch Flatterband markiert; eine Nebelmaschine kam nicht zum Einsatz.
Insgesamt wurden neun Patienten dargestellt. Vier Bewohner des Seniorenpflegehauses wirkten selbst als Statisten mit, während sechs weitere Rollen von Pflegeauszubildenden übernommen wurden. Zusätzlich unterstützten vier Pflegeauszubildende den Rettungsdienst in der Patientenablage.
Neben der medizinischen Versorgung lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Organisation einer größeren Einsatzstelle und der Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Pflege. Die Auszubildenden konnten sich entsprechend ihres Ausbildungsstandes einbringen und wurden gezielt beobachtet und angeleitet.
Nachbesprechung
Die Kameraden des Löschzugs Berod sorgten für eine übersichtliche Lage und bildeten die Einheit rund um den Einsatzleitwagen 1 Nord der Verbandsgemeinde. Zur Brandbekämpfung wurde ein umfangreicher Außenangriff aufgebaut, während Trupps unter Atemschutz im Inneren tätig waren.
Nach der Übung analysierten die Beteiligten das Szenario und erarbeiteten Verbesserungsmöglichkeiten. Michaela Giehl, die Leitung des Seniorenpflegehauses, zeigte sich erleichtert über den reibungslosen Ablauf. Zum Abschluss ließen alle den Tag bei einem gemeinsamen Essen ausklingen. Die Feuerwehren bedanken sich beim Seniorenpflegehaus Sonnenhang für die Unterstützung und die Bereitstellung von Speisen und Getränken. (PM/KI/Red) |
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| Pressemitteilung vom 05.08.2026 |
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