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Nachricht vom 02.08.2026
Region
Kampf gegen die Flammen: Feuerwehr stoppt Großbrand kurz vor dem Waldrand
Ein größerer Flächenbrand hat am Sonntagnachmittag, dem 2. August, die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Puderbach gefordert. Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der Einsatzkräfte konnte verhindert werden, dass die Flammen auf ein angrenzendes Waldgebiet übergriffen.
Fotos: Feuerwehr VG Puderbach/Wolfgang TischlerOberdreis. Die Leitstelle Montabaur wurde am 2. August um 17.50 Uhr über eine Rauchentwicklung im Bereich Oberdreis in Richtung Dendert informiert. Die Feuerwehr Oberdreis rückte zunächst zur Erkundung aus. Wehrführer Peter Reusch machte den Brandherd oberhalb des Ortsteils Hilgert aus.

Bereits beim Näherkommen wurde deutlich, dass sich der Flächenbrand auf eine größere Fläche ausgedehnt hatte. Aufgrund der dynamischen Lage wurden weitere Kräfte nachalarmiert. Da sich das Feuer zudem in Richtung des angrenzenden Waldes ausbreitete und zunächst unklar war, ob ein Übergreifen verhindert werden konnte, wurde zusätzlich der Pendelverkehr West alarmiert. Die eingesetzten Fahrzeuge stellen bei größeren Brandeinsätzen die kontinuierliche Wasserversorgung sicher.

Gemeinsam gelang es den Einsatzkräften aus Oberdreis und Puderbach, den Brand mit massivem Wassereinsatz rund zehn Meter vor dem Waldrand zu stoppen. Dadurch konnte ein Waldbrand gerade noch verhindert werden. Nach ersten Schätzungen wurden etwa 2,2 Hektar Fläche durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Zwei Landwirte sorgten mit Grubbern dafür, dass die Stoppeln des abgeernteten Feldes untergepflügt wurden.

Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner im Einsatz. Unterstützt wurden sie vom Deutschen Roten Kreuz, das angesichts der hochsommerlichen Temperaturen von rund 30 Grad die medizinische Absicherung der Einsatzkräfte übernahm. Die Drohnenstaffel des DRK Puderbach kontrollierte nach Abschluss der Löscharbeiten sowohl die Brandfläche als auch den angrenzenden Wald mit einer Wärmebildkamera. Dabei konnten keine Glut- oder Wärmenester mehr festgestellt werden.

Vor Ort machten sich außerdem der Förster Rainer Kuhl, der Zweite Beigeordnete der Verbandsgemeinde Puderbach, Hans-Martin Born, sowie der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Volker Lemgen ein Bild von der Lage. Die Polizei Straßenhaus war vor Ort und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Gegen 19.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Wehrleiter Alexander Neuer dankte den eingesetzten Kräften für ihren engagierten und kräftezehrenden Einsatz, bevor diese in ihre Feuerwehrhäuser zurückkehrten. Red
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