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| Pressemitteilung vom 01.08.2026 |
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| Region |
| Römische Wurzeln im Weinbau - Neue Impulse für das Mittelrheintal |
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| Das Mittelrheintal, bekannt für seine beeindruckende Kulturlandschaft, birgt eine reiche Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Thomas Müller aus Bad Hönningen untersucht in seiner Projektarbeit, wie diese antiken Wurzeln genutzt werden können, um den Weinbau der Region zu fördern. |
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Bad Hönningen. Das Mittelrheintal, Heimat von drei UNESCO-Welterbestätten, ist nicht nur für seine Landschaft berühmt, sondern auch für seine historische Verbindung von römischer Geschichte und Weinbau. Thomas Müller, ein zertifizierter Kultur- und Weinbotschafter Mittelrhein, widmet sich in seiner IHK-Projektarbeit der Frage, ob der regionale Weinbau tatsächlich auf antike Ursprünge zurückgeht und wie dieses Erbe heute zur Bekanntmachung des kleinsten deutschen Weinanbaugebiets beitragen kann.
Während an der Mosel zahlreiche römische Kelteranlagen gut dokumentiert sind, bleibt die Beweislage im Mittelrheintal subtil, aber eindeutig. Funde wie ein antiker Kelterstein in Koblenz und archäologische Pflanzspuren bei Andernach belegen, dass die Römer den Weinbau an den Rhein brachten. Einst ein florierender Wirtschaftszweig, ist die Rebfläche im Tal von 3.600 Hektar im Jahr 1835 auf nur noch 378 Hektar geschrumpft.
Müller kritisiert, dass Museen und Bildungseinrichtungen die Themen "Römer" und "Wein" oft getrennt behandeln. Er schlägt vor, Ausstellungshäuser wie die RömerWelt in Rheinbrohl oder das Landesmuseum Koblenz durch integrierte Themengärten und originalgetreue Kelter-Nachbauten zu bereichern. Verkostungen historischer Spezialitäten wie des römischen Honigweins "Mulsum" könnten Besuchern die zweitausendjährige Weinkultur erlebbar machen. Müllers Arbeit bietet wertvolle Impulse, um das touristische Profil des Mittelrheins zu schärfen. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 01.08.2026 |
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