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| Pressemitteilung vom 29.07.2026 |
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| Region |
| Fortschritt für Neuwied: Schiffsanleger 2 bereit für Bauarbeiten |
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| Nach langen Verzögerungen gibt es endlich gute Nachrichten für den neuen Schiffsanleger in Neuwied. Die erforderlichen Genehmigungen zum Ausbaggern der Anlegestelle sind erteilt, doch die Herausforderungen waren zahlreich. |
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Neuwied. Noch im November des vergangenen Jahres schien die Fertigstellung des neuen Schiffsanlegers 2 in greifbarer Nähe. Die Landungsbrücke lag bereits montagefertig bei der Andernacher Herstellerfirma bereit. Doch unerwartete Untiefen an der Anlegestelle machten zunächst Ausbaggerungsarbeiten erforderlich, bevor die Installation erfolgen konnte. Diese scheinbar kleine Herausforderung entwickelte sich zu einem bedeutenden Hindernis.
"Manchmal steckt der Teufel wirklich im Detail", kommentiert Lena Höver vom Neuwieder Stadtmarketing die Situation. Bevor mit dem Ausbaggern begonnen werden kann, ist eine Bodenprobenentnahme notwendig, deren Ergebnis das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt abwarten musste. "Schon die Probenentnahme Anfang des Jahres hat sich aufgrund des hohen Wasserstandes im Rhein verzögert", erklärt Höver. Der Abschlussbericht der Bodenbeprobung lag erst zu Ostern vor. Glücklicherweise ergab die Analyse, dass der Boden nicht belastet ist, sodass Ende Mai die Erlaubnis zum Ausbaggern erteilt wurde. Wäre eine Belastung festgestellt worden, hätten aufwendige Entsorgungsmaßnahmen Mehrkosten verursacht.
Doch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt war nicht die einzige Behörde, die involviert war. Auch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) stellte Anforderungen. Scylla AG musste insgesamt fünf Gutachten vorlegen, um die notwendigen Genehmigungen zu erhalten. Die Stadt Neuwied arbeitet zudem an einem zweiten Anleger für Tagesausflugsschiffe und steht dafür im Austausch mit der SGD Nord.
Julia Kloos-Wieland, Leiterin des Neuwieder Amts für Stadtmarketing, betont: "Von außen betrachtet könnte schnell der Eindruck entstehen, dass das Projekt seit Jahresbeginn stillsteht – doch das ist nicht richtig. Im Hintergrund ist seitdem eine Menge passiert." Trotz der Verzögerungen bleibt das Stadtmarketing optimistisch und verfolgt weiterhin konsequent den Plan, bald wieder Schiffe in Neuwied anlegen zu lassen. PM/Red |
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| Pressemitteilung vom 29.07.2026 |
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