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| Nachricht vom 21.07.2026 |
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| Wirtschaft |
| Außenbereiche gestalten – Tipps für einen funktionalen und gemütlichen Garten |
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| Im Kreis Neuwied und dem angrenzenden Westerwald verbringen viele Eigenheimbesitzer die wärmeren Monate am liebsten draußen. Die Grundstücke bieten genug Platz, das Klima gibt von April bis Oktober reichlich Spielraum. Doch zwischen „irgendwie grün" und einem durchdacht gestalteten Außenbereich liegen ein paar Überlegungen, die sich am Ende auszahlen – für die Optik, den Alltag und den Wert des Grundstücks. |
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Struktur gibt dem Garten ein Gesicht
Bevor es um Pflanzen oder Farben geht, braucht ein Garten zunächst ein Grundgerüst. Wege aus Naturstein oder Betonplatten verbinden die einzelnen Bereiche miteinander, Terrassen erweitern den Wohnraum nach draußen. Für die Abgrenzung nach außen gibt es gleich mehrere Möglichkeiten: Hecken wachsen dicht, Mauern halten Wind ab, ein Zaun lässt sich vergleichsweise schnell aufstellen und bietet gleichzeitig Sichtschutz. Welche Variante Sie bevorzugen, hängt vom Budget, dem persönlichen Geschmack und den Gegebenheiten vor Ort ab.
Planung lohnt sich – auch bei kleinen Gärten
Klingt banal, wird aber regelmäßig unterschätzt: Bevor Erde bewegt wird, sollten Sie sich fragen, was Sie tatsächlich brauchen. Ein paar Punkte, die vor dem ersten Spatenstich geklärt sein sollten:
- Terrasse zum Sitzen oder Grillen
- Rasenfläche für Kinder oder Haustiere
- Nutzgarten, Hochbeete oder Kräuterecke
- Stellflächen für Fahrräder und Gartengeräte
Selbst scheinbar nebensächliche Details wie die Lage der Regentonne oder die Ausrichtung eines Sitzplatzes verdienen einen Gedanken, bevor der erste Strauch in die Erde kommt.
Dazu kommt der Boden. Im Westerwald sind lehmige Böden keine Seltenheit – Wasser versickert dort eher schlecht und steht nach starkem Regen mitunter tagelang. Das beeinflusst die Wahl der Beläge ebenso wie die Pflanzenauswahl. Der NABU empfiehlt, zuerst das Gerüst aus Wegen und Plätzen festzulegen, bevor es an Materialien und Bepflanzung geht. Regionaler Naturstein und heimische Gewächse passen übrigens meistens besser ins Bild als importierte Alternativen.
Materialwahl im Westerwald
Frost, Regen, schwankende Temperaturen – die Witterung verlangt nach robusten Materialien. Günstiger Betonstein übersteht den ersten Winter meistens unbeschadet und bröckelt dann im zweiten. Naturstein aus der Region dagegen verträgt Frost problemlos und gewinnt mit der Zeit sogar an Charakter. Hartholz bleibt bei guter Pflege über Jahrzehnte stabil. Metall wirkt schlank und zurückhaltend, passt allerdings nicht zu jedem Hausstil.
Pflanzen und Licht
Hainbuche, Weißdorn, Feldahorn: Diese heimischen Gehölze kommen mit den Bedingungen vor Ort gut zurecht und bieten Vögeln sowie Insekten Lebensraum. Mehrjährige Stauden ergänzen das Bild, blühen verlässlich jedes Jahr und brauchen deutlich weniger Aufmerksamkeit als einjährige Pflanzen. Lavendel oder Storchschnabel zum Beispiel vertragen auch trockene Phasen im Hochsommer und setzen trotzdem farbliche Akzente.
Ab der Dämmerung übernimmt die Beleuchtung. Bodenstrahler entlang der Wege sorgen für Sicherheit, warmweiße Leuchten auf der Terrasse schaffen Gemütlichkeit. Solarbetriebene Modelle brauchen keine Kabelverlegung und laden sich an sonnigen Tagen von allein auf.
Lesetipp: Für alle, die ihren Außenbereich weiter aufwerten möchten, haben wir noch mehr Anregungen zur Gartengestaltung parat, die sich in der Region gut umsetzen lassen.
Schritt für Schritt zum eigenen Garten
Niemand gestaltet seinen Außenbereich an einem Wochenende fertig. Das muss auch gar nicht sein. Fangen Sie mit den Grundlagen an: Wege anlegen, Bereiche abgrenzen, ein paar robuste Pflanzen setzen. Den Rest erledigen Sie nach und nach – je nach Budget, Lust und Jahreszeit. Am Ende zählt nicht die perfekte Gartenarchitektur. Was zählt, ist ein Platz, an dem Sie sich wohlfühlen. (prm) |
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| Nachricht vom 21.07.2026 |
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