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| Nachricht vom 21.07.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Schmalblättrige Wasserpest breitet sich in Rheinland-Pfalz aus |
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| Die Schmalblättrige Wasserpest, eine ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanze, hat sich in den Gewässern von Rheinland-Pfalz weit verbreitet. Diese invasive Art stellt eine Bedrohung für einheimische Pflanzen und Nahrungsketten dar. |
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Wiesbaden/Mainz. In den Gewässern von Hessen und Rheinland-Pfalz ist die Schmalblättrige Wasserpest (Elodea nuttallii) weit verbreitet. Laut dem Regierungspräsidium (RP) Gießen stammt sie ursprünglich aus Nordamerika und kann innerhalb kurzer Zeit dichte Bestände bilden. Selbst aus kleinen Resten können schnell neue Pflanzen wachsen, was das RP als "großes Regenerationspotenzial" bezeichnet. Seit 2017 wird Elodea nuttallii gemäß einer EU-Verordnung als "invasive Art mit unionsweiter Bedeutung" eingestuft.
Das Landesamt für Umwelt (LfU) Rheinland-Pfalz berichtet, dass diese Pflanze die Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis), die ursprünglich aus Kanada eingeschleppt wurde, größtenteils verdrängt hat. Die Schmalblättrige Wasserpest gilt als anpassungsfähiger.
Gefahr für einheimische Arten - Einfluss auf Nahrungsketten
Die Schmalblättrige Wasserpest breitet sich vegetativ aus, indem Reste durch Boote oder Vögel in andere Gewässer transportiert werden. In dichten Beständen kann sie andere Pflanzen überwuchern und einheimische Arten verdrängen. Zudem kann sie zu einem Rückgang von Planktonalgen führen und somit Nahrungsketten beeinflussen, was beispielsweise Auswirkungen auf Wasserflöhe haben könnte, die Plankton fressen. (dpa/bearbeitet durch Red)
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