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| Nachricht vom 16.07.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Kriminalität an Badeorten in Rheinland-Pfalz: Zahl der Straftaten bleibt hoch |
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| Die Kriminalität an Badeorten in Rheinland-Pfalz gibt weiterhin Anlass zur Sorge. Eine aktuelle Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag offenbart, dass die Zahl der Straftaten in Schwimmbädern und an Badestellen auch im vergangenen Jahr auf hohem Niveau blieb. |
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Mainz. In Schwimmbädern oder an Badestellen in Rheinland-Pfalz wurden im vergangenen Jahr insgesamt 566 Straftaten registriert. Diese Information stammt aus einer Antwort des Innenministeriums in Mainz auf eine Anfrage der AfD-Fraktion. Ein klarer Trend bei der Entwicklung der Fallzahlen ist nicht erkennbar: Während 2024 die Zahl mit 515 etwas niedriger war, verzeichneten 2023 und 2022 höhere Zahlen mit 641 beziehungsweise 765 Fällen.
Ein Großteil der Taten entfiel auf Diebstähle - im Jahr 2025 waren es 258 Fälle. Zudem wurden 121 sogenannte Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit gemeldet, darunter Körperverletzungen, Bedrohung, Nötigung oder Raub. Auch 49 Fälle von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden erfasst, darunter zwölf Fälle von sexueller Belästigung, zwölf von sexuellem Missbrauch von Kindern sowie drei Vergewaltigungen.
Von den insgesamt 316 Tatverdächtigen im vergangenen Jahr waren laut dem Ministerium 243 männlich. Weiterhin waren 108 der tatverdächtigen Personen zuvor bereits strafrechtlich auffällig geworden. Eine detaillierte Aufschlüsselung nach Art des Tatorts, wie etwa Freibad, Schwimmhalle oder Badeanstalt, sei laut Ministerium nicht möglich. (dpa/bearbeitet durch Red)
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