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| Pressemitteilung vom 14.07.2026 |
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| 1.000 Operationen mit dem Da-Vinci-System: Prof. Naumann erreicht Meilenstein am Marienhaus Klinikum Neuwied |
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| Prof. Dr. Carsten Maik Naumann, Chefarzt der Urologie am Marienhaus Klinikum Neuwied-Waldbreitbach, hat kürzlich seine 1.000. Operation mit dem Da-Vinci-System durchgeführt. Hinter dieser Zahl stehen über dreizehn Jahre Erfahrung in der roboterassistierten Chirurgie. |
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Neuwied. Prof. Dr. Carsten Maik Naumann, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie am Marienhaus Klinikum Neuwied-Waldbreitbach, hat die 1.000. Operation mit dem robotisch-assistierten Da-Vinci-System durchgeführt. Dabei betont er, dass nicht die Anzahl der Eingriffe im Vordergrund steht, sondern die Erfahrung aus mehr als dreizehn Jahren roboterassistierter Chirurgie - von den Anfängen an der Universitätsklinik Kiel bis zum heutigen Alltag in Neuwied.
Vom Maschinenbaustudium zum Urologen
Prof. Naumanns Weg in die Medizin begann mit einem Maschinenbaustudium, das er mit dem Ziel aufnahm, in der biomedizinischen Technik tätig zu werden. Er entschied sich jedoch für ein Medizinstudium in Marburg, unterbrochen von einem Forschungsjahr in den USA. Nach seinem Staatsexamen arbeitete er zunächst in der Allgemeinchirurgie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, bevor er zur Urologie wechselte. "Dass ich Urologie machen wollte, war schon im Studium klar", sagt Prof. Naumann. Die Vielseitigkeit des Fachs habe ihn besonders gereizt.
Im Anschluss wechselte er an die Abteilung für Urologie und Kinderurologie des Universitätsklinikums Kiel und widmete sich der Forschung sowie Aus- und Weiterbildung in der laparoskopischen und roboterassistierten Chirurgie. Seit 2013 setzt Prof. Naumann die roboterassistierte Chirurgie kontinuierlich in seiner operativen Tätigkeit ein, wobei er sich von Anfang an auf ein breites Spektrum urologischer Eingriffe konzentrierte.
Einführung des Da-Vinci-Systems in Neuwied
Nach seinem Wechsel nach Neuwied im Jahr 2019 etablierte er die roboterassistierte Urologie am Marienhaus Klinikum. "Wir haben schnell ein Kernteam gebildet und das Da-Vinci-Programm zügig auf die Beine gestellt", erinnert er sich. Heute entfallen etwa 80 bis 85 Prozent der robotischen Eingriffe auf die Tumorchirurgie bei Erkrankungen von Prostata, Niere oder Blase. Hinzu kommen rekonstruktive Operationen, bei denen die Funktion des Urogenitaltrakts wiederhergestellt wird.
Mit wachsender Expertise seien die robotischen Eingriffe effizienter geworden. "Mit wachsender Erfahrung entwickelt man sich kontinuierlich weiter und gewinnt zunehmend an Routine", erklärt Prof. Naumann. Er betont jedoch, dass jede Operation mit dem nötigen Respekt angegangen werden muss, da Komplikationen trotz aller Erfahrung auftreten können. "Die Patienten und ihre Familien vertrauen sich uns an. Dieser Verantwortung muss man sich immer bewusst sein", so Prof. Naumann.
Wissen weitergeben und nicht nur umsetzen
Neben seiner klinischen Tätigkeit engagiert sich Prof. Naumann auch in Forschung und Lehre. Als Professor an der Universitätsmedizin Mainz steht er im regelmäßigen Austausch mit Kollegen aus Wissenschaft und Praxis. Der Meilenstein von 1.000 roboterassistierten Operationen zeugt von der langjährigen Erfahrung seines Teams, von der Patienten in der gesamten Region profitieren. (PM/Red) |
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