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| Pressemitteilung vom 14.07.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal - Gedenken an die Opfer und den Wiederaufbau |
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| Zum fünften Jahrestag der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal finden zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt, um an die Opfer zu erinnern und den Wiederaufbau zu würdigen. Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier werden an den Veranstaltungen teilnehmen. |
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Flut in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 war eine der schlimmsten Naturkatastrophen in Deutschland. Mehr als 180 Menschen verloren ihr Leben - davon 136 in Rheinland-Pfalz. Die Ahr verwandelte sich durch Starkregen in eine zerstörerische Sturzflut.
In Altenahr wurden von 660 Häusern 520 beschädigt und 33 Menschen kamen ums Leben. Eine Fotoausstellung mit dem Titel "We Ahr Strong. Fünf Jahre, ein neuer Blick" wird in Anwesenheit von Bundespräsident Steinmeier eröffnet. Sie zeigt Porträts von Betroffenen und ihre Geschichten. Ein Gottesdienst am Nachmittag gedenkt der Verstorbenen, unter anderem mit Innenminister Achim Schwickert.
In Bad Neuenahr-Ahrweiler legt der Bundespräsident auf dem Ahrtorfriedhof einen Kranz nieder. Die Stadt wurde besonders schwer getroffen, 65 der Opfer lebten hier. Bundeskanzler Merz informiert sich über den Stand des Wiederaufbaus und spricht mit Ehrenamtlichen und Gewerbetreibenden. Auf dem Marktplatz findet eine öffentliche Gedenkveranstaltung statt, bei der Merz und Ministerpräsident Gordon Schnieder Reden halten.
Sinzig erlebte eine besondere Tragödie
Zwölf Bewohner einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung starben. Ministerpräsident Schnieder besucht die Lebenshilfe und spricht mit Hinterbliebenen.
Dernau war ebenfalls stark betroffen. Junge Freiwillige halfen hier beim Wiederaufbau historischer Gebäude. Ministerpräsident Schnieder besucht die Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Auch in Schuld sind die Folgen der Flut noch sichtbar. Die Gemeinde lädt zu einem Gedenkgottesdienst ein. Auf der Einladung erinnert das Bild einer Baumscheibe daran, dass sich Erlebtes ins Leben einschreibt. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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| Pressemitteilung vom 14.07.2026 |
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