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| Pressemitteilung vom 10.07.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Zwei Männer wegen Menschenhandelsverdachts in Rheinland-Pfalz festgenommen |
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| In einer groß angelegten Aktion gegen Menschenhandel wurden zwei Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, Transpersonen aus Brasilien nach Deutschland geschleust und ausgebeutet zu haben. Die Ermittlungen laufen bereits seit Monaten. |
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Mainz. Bei Durchsuchungen in Köln, Düsseldorf und im Raum Siegen sind in der vergangenen Woche zwei Männer unter dem Verdacht des Menschenhandels festgenommen worden. Das Amtsgericht Gießen hat daraufhin Haftbefehle gegen die beiden Tatverdächtigen erlassen, wie die Staatsanwaltschaft Gießen und die Polizei Mainz mitteilten.
Über mehrere Jahre hinweg sollen laut Polizei und Staatsanwaltschaft Transpersonen aus Brasilien nach Deutschland gebracht worden sein, um sie zur Prostitution zu zwingen und finanziell auszubeuten. Die Kriminaldirektion Mainz führt seit September 2025 unter Leitung der Staatsanwaltschaft Gießen ein verdecktes Ermittlungsverfahren gegen eine bundesweit agierende Tätergruppe brasilianischer Herkunft durch. Es besteht der Verdacht, dass die Mitglieder der Gruppe des Menschenhandels, des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern sowie der Geldwäsche schuldig sind.
Im Januar wurde bei Europol eine Task Force eingerichtet, der auch Brasilien angehört. Neben den Durchsuchungen und Festnahmen in Nordrhein-Westfalen wurden in Brasilien 13 mutmaßliche Briefkastenfirmen durchsucht. Die weiteren Ermittlungen dauern an. (dpa/bearbeitet durch Red)
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| Pressemitteilung vom 10.07.2026 |
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